FCK: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Jan Löhmannsröben, Mads Albaek & Co.

Jan Löhmannsröben beim FCK

Jan Löhmannsröben sorgte unfreiwillig für einen der besten Momente der vergangenen Saison. ©Imago images/Eibner

Es war einer der außer-sportlichen Höhepunkte der letzten Drittliga-Saison: Die Cornflakes-Wutrede von Jan Löhmannsröben. Der Mittelfeldspieler war schon immer für seine direkte Art bekannt, die sich auch auf dem Feld widerspiegelte. Als Zweikampfmaschine war der 28-Jährige zuvor bei Carl Zeiss Jena und eben auch beim 1. FC Kaiserslautern bei den Fans beliebt.

Im Sommer plante man bei den Pfälzern aber sportlich anders und ließ den gebürtigen Hessen ziehen. In der Regionalliga bei Wacker Nordhausen fand er ein neues, altes zu Hause. Schon von 2012 bis 2015 hatte er für den Viertligisten gekickt.

Seine Rückkehr lief auch vielversprechend an. Der Drittliga-erfahrene „Löh“ stand in der Stammformation, Wacker schien um den Aufstieg mitspielen zu können. Ende Oktober folgte dann die Degradierung in die zweite Mannschaft durch Trainer Heiko Scholz. Inzwischen ist dieser zu Dynamo Dresden gewechselt und der FV ist in bedrohliche finanzielle Schieflage geraten.

Die Zukunft von Spielern und Verein ist ungewiss. Auf der positiven Seite gibt es dadurch berechtigte Hoffnung, den Antreiber vielleicht in der Rückrunde wieder bei einem Klub der 3. Liga zu begrüßen. Nicht nur die Hersteller von Frühstückscerealien würden sich freuen.

Elias Huth beim FSV Zwickau

Elias Huth könnte dem FCK nochmal wertvolle Dienste erweisen. Imago images/Kruczynski

Die übrigen Abgänge:

Florian Dick
Der Rechtsverteidiger ließ es im Sommer gut sein und machte einen Punkt hinter seine lange Karriere.

Wolfgang Hesl
Der Keeper beendete seine Profi-Karriere, hängte die Handschuhe, nicht aber die Fußballschuhe an den Nagel. In seiner Heimat läuft er nämlich beim TSV Stulln als Feldspieler auf.

Elias Huth
Der Angreifer konnte sich beim FCK nicht so recht durchsetzen und ließ sich nach Zwickau ausleihen. Dort entwickelt sich der 22-Jährige prächtig und erzielte schon sieben Saisontore. Eines davon sowie zwei Vorlagen gelangen ihm – natürlich – gegen den FCK.

Özgür Özdemir
Der Innenverteidiger kam in der Pfalz auf keinen grünen Zweig und verließ den Betzenberg im Sommer Richtung Türkei. Bei Zweitligist Adanaspor durfte er bislang fünf mal auflaufen, dabei viermal von Beginn an. Derzeit ist sein Klub Vorletzter.

Julius Biada
Julius Biada erinnerte sich an seine besten Zeiten, nämlich die Saison 2015/16 bei Fortuna Köln, als er 13 Tore schoss. Er wechselte zu seinem damaligen Trainer Uwe Koschinat in die 2. Bundesliga nach Sandhausen. Achtmal stellte ihn sein alter Erfolgscoach bis jetzt auf, eine Vorlage ist zu notieren.

Mads Albaek
Der Däne wechselte in sein Heimatland zu Sönderjyske in die erste Liga. Dort ist der 29-Jährige meist im Defensiven Mittelfeld gesetzt. Zur Zeit bewegt sich der Klub im unteren Mittelfeld der Tabelle.

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