Hansa Rostock: Bischoff von Thiele angezählt

Kapitän muss Reservisten-Rolle fürchten

Muss um Stammplatz fürchten: Rostocks Kapitän Amaury Bischoff

Als Kapitän auf die Bank? Hansa-Ass Amaury Bischoff © imago

Bei Hansa Rostock muss sich Amaury Bischoff offenbar auf schwere Zeiten einstellen. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 31.05.2018) soll Sportdirektor Markus Thiele dem Kapitän zuletzt in einem Krisengespräch die Unzufriedenheit des Klubs mit den gezeigten Leistungen mitgeteilt und die Möglichkeit einer künftigen Rolle als Reservespieler aufgezeigt haben.

Die Rückrunde war nicht wie erhofft. (Hansa-Kapitän Bischoff)

Bischoff bestätigte in der Bild die Unterredung: „Es stimmt, die Rückrunde war nicht wie erhofft, auch wegen meiner Verletzungen“, sagte 31-Jährige.

Zugleich jedoch kündigte Bischoff für den Beginn der Saisonvorbereitung vollen Einsatz im Kampf um einen Stammplatz im Team von Trainer Pavel Dotchev an. Konkurrenz sei für ihn „normal“ und auch auf früheren Stationen seiner Laufbahn vorhanden gewesen.

Probleme im zweiten Saisonabschnitt

Bischoff hatte bei den Kogge besonders im zweiten Saisonabschnitt einen schweren Stand. Nach einer mehrwöchigen Oberschenkelverletzung ab Mitte Februar war der gebürtige Franzose mit portugiesischem Pass zunächst lediglich sporadisch zum Einsatz gekommen und konnte danach in der Schlussphase der Saison auch nur selten überzeugen.

Sein Vertrag in Rostock läuft noch bis 2019. Trotz der drohenden Reservistenrolle jedoch zieht Bischoff einen vorzeitigen Abschied von den Hanseaten anscheinend nicht in Erwägung.

Der Mittelfeldspieler definiert seinen Wert für Hansa auch nicht nur über Leistungen und Einsatzzeiten. Als Kapitän, sagte Bischoff, habe er außer auf dem Feld „auch in der Kabine wichtige Aufgaben“. Deswegen sei er „gerne weiter Teil der Mannschaft“.

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