Hansa Rostock: Blaswich will den Heimsieg

Abwehrarbeit funktioniert beim FCH bislang

FCH-Keeper Janis Blaswich

Janis Blaswich will gegen Münster nachlegen. ©Imago/Karina Hessland

Bisher läuft die Spielzeit für die Hansa-Kogge nach Maß. Zwar gab es am 4. Spieltag die erste Pleite der noch jungen Saison, mit drei Siegen und einem weiteren Unentschieden rangiert der FCH in der Tabelle aktuell auf dem 6. Platz. Nun soll am Sonntag (14 Uhr) gegen den SC Preußen Münster endlich auch die heimische Kulisse belohnt werden.

Steht die Defensive weiterhin?

Denn der letzte Liga-Heimsieg liegt schon knapp vier Monate zurück. Am 31. Spieltag der vorigen Saison konnte der MSV Duisburg an der Ostsee mit 1:0 besiegt werden, Amaury Bischoff erzielte vor 9.000 Zuschauern den Siegtreffer.

In den NNN äußerte sich nun FCH-Keeper Janis Blaswich zum bevorstehenden Match gegen die Adlerträger. „Ich habe jetzt noch keine Lösung, was wir zu Hause anders machen als auswärts. Es müssen allmählich die drei Punkte her, damit wir unsere Fans mal belohnen. Aber wenn wir unser Spiel so weiter spielen, werden wir auch punkten“, so der 26-jährige Schlussmann.

Wir wollen agieren. (Janis Blaswich)

Eine erste Vorgehensweise hat die Leihgabe von Borussia Mönchengladbach auch schon parat: „Wir wollen nicht auf den Gegner reagieren, sondern agieren. Wir wollen eigentlich das Spiel führen und auch viel Ballbesitz haben, uns daraus nach vorne kombinieren und Chancen herausspielen.“

Mit seinen eigenen Leistungen darf der Neuling bislang sicherlich zufrieden sein, kassierte der FCH mit zwei Gegentoren bislang die zweitwenigsten der Liga. Auch sein Coach Pavel Dotchev zeigt sich bislang angetan von der Verstärkung: „Man hat schon gesehen, dass wir mit Janis alles richtig gemacht haben.“

Nächster Heimsieg gegen Bischoff’s Ex-Verein?

Die nächste Chance zur Auszeichnung erhält Blaswich also am Sonntag. Rosig sieht die Bilanz gegen Münster allerdings nicht aus: Fünf von zehn Ligaspielen gingen verloren, lediglich drei Siege konnte die Kogge gegen den SCP dabei einfahren. In der letzten Spielzeit gelang ein Erfolg im Hinspiel – vor heimischer Kulisse.

Auf Amaury Bischoff darf sich der FCH allerdings nicht verlassen, der Kapitän muss weiterhin seine Rotsperre absitzen und darf sich so auch nicht mit seinen ehemaligen Kollegen messen. Besser sieht es hingegen bei Vladimir Rankovic aus. Der Rechtsverteidiger könnte gegen den SCP in die Startelf zurückkehren.

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