Hansa Rostock: Das machen die Abgänge heute

Österreich, Niederlande und Regionalliga

Bryan Henning am Ball für Wacker Innsbruck

Letztes Jahr Stammspieler in Rostock, jetzt in Innsbruck: Bryan Henning. ©Imago/GEPA Pictures

Eigentlich hat der FC Hansa Rostock eine durchaus gute Saison 2017/18 gespielt. Wären da nicht diese acht Spiele ohne Sieg in der Rückrunde gewesen. So konnte man den starken vierten Platz der Hinrunde zum Saisonende nicht mehr bestätigen.

Die Sommertransferperiode haben Sportdirektor Markus Thiele und Trainer Pavel Dotchev genutzt, um den Kader in ein neues Gewand zu kleiden. Dabei verließen 16 Kicker die Hansa-Kogge. Wohin es sie getrieben hat und wie sie sich dort anstellen, zeigen wir Euch in diesem Artikel.

Selcuk Alibaz
Wirklich angekommen ist Selcuk Alibaz in Rostock nicht. Daher zog es in auch wieder recht schnell weg aus der Hansestadt. Seit dieser Saison schnürt er seine Fußballschuhe für den türkischen Drittligisten Karagümrük. Mittlerweile hat Alibaz seinen Stammplatz errungen und konnte auch bereits Scorer-Punkte sammeln.

Kai Eisele
Für den Torhüter reichte es in der letzten Saison nur zu drei Partien im Hansa-Tor. Den Rest der Spielzeit verbrachte er als Nummer zwei oder gar Nummer drei. In Halle hat sich Eisele nun aber zwischen den Pfosten festgespielt und so führt aktuell kein Weg an ihm als Stammkeeper vorbei.

Bryan Henning
Für eine der Stützen des Hansa-Teams ging es in die österreichische Bundesliga. Bryan Henning hat sich mittlerweile im defensiven Mittelfeld vom FC Wacker Innsbruck festgespielt und stand zuletzt stets in der Startelf.

 

Tim Väyrynen
Seinen Torriecher hat der Finne in der letzten Saison mit vier Treffern nur bedingt nachgewiesen, dennoch reichte es für ein neues Engagement in der 2. niederländischen Liga bei Roda Kerkrade. Einen Stammplatz hat Väyrynen dort aber nicht inne, kommt wenn überhaupt von der Bank.

Mike Owusu
Ein wirklicher Schritt nach vorne war der Wechsel für den Offensiv-Allrounder noch nicht. Bei der SG Sonnenhof Großaspach stand er bisher nur dreimal in der Startelf. Ansonsten muss sich Owusu über Joker-Einsätze empfehlen.

Mounir Bouziane
Den gebürtigen Franzosen zog es quasi etwas mehr Richtung heimatlicher Grenze und dabei machte er in Mannheim halt. Bei Waldhof ist der 27-Jährige eher Einwechsel- als Stammspieler, konnte dem Mannheimer Spiel also noch nicht seinen Stempel aufdrücken.

Joshua Nadeau
Am ersten Spieltag lief Nadeau noch über 90 Minuten für den FC Hansa auf, doch kurz vor Transferende verließ er den FCH Richtung belgischer dritter Liga. Auch bei Royal Excelsior Virton bestritt er die ersten sieben Spiele über 90 Minuten. Zuletzt musste Nadeau allerdings aussetzen.

Fabian Holthaus
Trotz seiner 37 Spiele gab es keinen neuen Vertrag und so war der Linksverteidiger monatelang auf der Suche nach einem neuen Verein. Mitte Oktober hat er dann mit dem FC Energie Cottbus einen neuen Arbeitgeber gefunden und scheint sich recht schnell in die Mannschaft spielen zu können.

Tommy Grupe
Der letztjährige Reservist blieb auch nach seinem Wechsel an der Ostsee. Beim VfB Lübeck hat er sich seinen Stammplatz in der Innenverteidigung gesichert und hat dort als Führungsspieler bisher jede Minute in der Regionalliga Nord durchgespielt.

Christopher Quiring
Der Offensiv-Mann spielt seit dem Sommer in der Regionalliga Nordost. Für die VSG Altglienicke ist er als Stammpieler nahezu unentbehrlich. Mit Altglienicke steht Quiring zurzeit im unteren Tabellendrittel.

Janis Blaswich
Nachdem die Leihe der Nummer eins der letzten Saison beendet war und seine Rückkehr nach Mönchengladbach anstand, hat die Borussia Blaswich direkt zu Heracles Almelo weitergereicht. Auch dort hat er seinen Status als Nummer eins gefestigt.

Jakob Gesien
Den Linksverteidiger zog es zum Regionalliga-Absteiger Chemnitzer FC, wo er an den ersten fünf Spieltag nur von der Bank aus zuschauen durfte. Nachdem er sich seinen Platz in der Stammelf geholt hat, war er zuletzt aufgrund eines Muskelfaserrisses wieder zum Zuschauen verdammt.

Luis Zwick
Der 24-Jährige wechselte Ende August zum Regionalligisten Optik Rathenow und belegt mit diesem den letzten Tabellenplatz. In seinen Einsätzen konnte sich Zwick bisher nicht nachhaltig empfehlen.

Harry Föll
Für den 20-Jährigen reichte es letzte Saison nur zu einer einzigen Einwechslung. So wirklich rund läuft es für ihn aber auch noch nicht bei seinem neuen Verein VfB Oldenburg. Schuld daran sind aber vor allem ein Muskelfaserriss zu Saisonbeginn und ein grippaler Infekt, der ihn später lahm legte.

Soufian Benyamina
Der Stürmer wechselte zum polnischen Erstligisten Pogon Stettin. In einem Testspiel kurz vor Saisonbeginn verletzte sich der 28-Jährige schwer und zog sich einen Schädelbruch zu. Benyamina geht es mittlerweile wieder besser. Wie es fußballerisch für ihn weitergeht, bleibt aber noch abzuwarten.

Marcel Ziemer
Seit Vertragsende ist der 33-jährige Stürmer vereinslos.

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