Hansa Rostock: Dotchev fordert Sieg gegen Paderborn

Rückstand zur Auifstiegszone wächst

Fordert Sieg gegen Spitzenreiter Paderborn: Rostocks Trainer Pavel Dotchev

Macht Druck: Hansa-Coach Pavel Dotchev © imago

Hansa Rostocks Aufstiegsmission ist in Stocken geraten. Die 0:1-Pleite beim FSV Zwickau bedeutete für die Kogge besonders durch die Punktgewinne der Rivalen im Kampf um den Relegationsplatz erneut einen schweren Rückschlag.

Ich muss die Mannschaft aufrichten. (Hansa-Trainer Pavel Dotchev)

Dennoch ist für Trainer Pavel Dotchev die Zeit für Kritik an der kläglichen Chancenverwertung seines Teams in Zwickau angesichts des bevorstehenden Topspiels gegen Spitzenreiter SC Paderborn (Samstag) zu knapp: „Ich muss die Mannschaft aufrichten“, meinte der Bulgare in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 08.03.2018) nur.

Durch die Niederlage beim bisherigen Abstiegskandidaten ist sein Minimalziel von vier Punkten aus den beiden Spielen der englischen Woche schon nicht mehr erreichbar. Umso mehr setzt Dotchev sein Team nunmehr für das Duell mit dem Tabellenführer unter Druck: „Wir müssen drei Punkte holen.“

Relegationsplatz nicht mehr in Schlagdistanz

Tatsächlich steht Hansa zur Wahrung seiner Hoffnungen auf eine Rückkehr in die zweite Liga unter Zugzwang. Durch die beiden vergangenen Spiele ohne Sieg und zuletzt nur vier Zählern aus ebenso vielen Begegnungen ist der Tabellendritte Karlsruher SC bei vier Zählern Rückstand für Rostock zumindest vorerst nicht mehr in unmittelbarer Reichweite. Auf Rang sechs liegen die Hanseaten auch schon drei Zähler hinter dem SV Wehen Wiesbaen uns Fortuna Köln.

Für den geforderten Erfolg gegen Paderborn muss Dotchevs Mannschaft denn auch an ihrer Efffizienz vor dem gegnerischen Tor arbeiten. In Zwickau jedenfalls lag für Rostock der Wurm im Sturm.

Das klare Plus der im Chancenverhältnis war auch Dotchev nicht entgangen. „Das ist brutal. Die bessere Mannschaft hat verloren“, kaschierte der erfahrene Trainer seine Verärgerung über die zahlreich ungenutzt gelassenen Gelegenheiten seiner Spieler.

Auch Hansas Sportdirektor Markus Thiele monierte im Internetportal Sportbuzzer die Harmlosigkeit im Angriff: Trotz teilweise klarer Dominanz hätten „finale Lösungen“ gefehlt, sagte Thiele enttäuscht.

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