Hansa Rostock: Dotchev will „noch was machen“

Trotz 15 Neuzugängen weitere Verstärkungen geplant

Plant weitere Verstärkungen: Rostocks Trainer Pavel Dotchev

Will noch mehr neue Spieler: Hansa-Coach Pavel Dotchev © imago

Trainer Pavel Dotchev kann bei Hansa Rostock offenbar gar nicht genug neue Spieler bekommen. Trotz des starken Starts der Kogge in die neue Saison will der Bulgare sein Team nach Möglichkeit bis zum Ablauf der Transferfrist am Monatsende noch weiter verstärken.

Wenn es passt, werden wir noch etwas machen. (Hansa-Trainer Pavel Dotchev)

Gegenüber der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 04.08.2017) kündigte Dotchev ausdrücklich weitere Neuverpflichtungen an. „Wenn es finanziell und sportlich passt, werden wir noch etwas machen“, sagte der Hansa-Coach vor dem nächsten Punktspiel gegen Aufsteiger SV Meppen (Samstag).

Rostocks Gesicht durch „Kaufrausch“ stark verändert

Dabei ist Rostock seit Dotchevs Amtsantritt im vergangenen Mai schon zu den Großeinkäufern der Liga avanciert. In einem wahren „Kaufrausch“ baute der erfahrene Trainer die Mannschaft durch bislang nicht weniger als 15 Zugänge nahezu komplett um.

Ganz offenkundig kann sich Dotchev bei dem Personalpuzzle auf ein glückliches Händchen verlassen. Die in der vergangenen Saison höchst mittelmäßigen Hanseaten überraschten jedenfalls in der angebrochenen Spielzeit durch sieben Punkte aus den ersten drei Spielen ohne Niederlage und blieben dabei obendrein auch noch als einzige Mannschaft neben den Spitzenreitern Fortuna Köln und SV Wehen Wiesbaden ohne Gegentor.

Die bereits aufkommende Euphorie der Rostocker Fans allerdings bremst Dotchev mit Nachdruck. Man könne „keine Wunder“ von seinem Team erwarten, erklärte der 51-Jährige: „Wir sind keine Träumer und noch keine Spitzenmannschaft, wollen aber eine werden.“

Einen weiteren Beitrag dazu verspricht sich Dotchev schon kurzfristig von seinem neuesten Zugang: Selcuk Alibaz spielt in seinen Plänen für die Begegnung mit Meppen nur wenige Tage nach dem Trainingseinstieg bei Hansa bereits eine Rolle. Der Ex-Kölner sei „eine Option“ und könne „für Überraschungsmomente sorgen“. Alibaz´ Torgefahr würde Rostock gut brauchen.

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