Hansa Rostock: Klappt’s diesmal gegen Münster?

Statistik spricht für FCH-Frühstart

Martin Kobylanski am Ball gegen Merveille Biankadi

Im Hinspiel hatten Biankadi (r.) und Co. gegen die Preußen deutlich das Nachsehen. ©Imago/Eibner

Hansa Rostock belohnte sich am vergangenen Wochenende nicht für seinen Aufwand, gegen Großaspach reichte es am Ende nur zu einem 0:0. Lange Zeit, um über die verlorenen zwei Punkte nachzudenken, haben die Männer von Trainer Jens Härtel jedoch nicht: Bereits am morgigen Dienstag geht es gegen Preußen Münster.

Mit einem Sieg könnte der FCH die Münsteraner in der Tabelle überholen. Doch der Blick auf die jüngste Historie zeigt, dass dies nicht einfach werden dürfte. Denn von den letzten vier Partien gegen die Preußen hat Rostock keine einzige gewonnen, bei drei Niederlagen.

Bessere Vorzeichen

Am präsentesten ist sicherlich noch das Hinspiel. Mit 1:4 musste sich Hansa den Münsteranern im eigenen Stadion geschlagen geben. Der Spieler, der sich damals maßgeblich dafür verantwortlich zeichnete, kämpft allerdings momentan mit einer Formschwäche.

Rufat Dadashov erzielte im Hinspiel einen Dreierpack, traf danach allerdings nur noch zweimal und wartet seit November vergangenen Jahres auf ein Tor. Dass der FCH nicht nochmal so viele Gegentore gegen den SCP kassiert, ist nicht nur deshalb wahrscheinlich. Denn Rostock hat sich stabilisiert, hielt in drei der letzten fünf Spiele hinten die Null.

Vorsicht in Halbzeit zwei

Will der FCH in Münster punkten, sollte er vor allem gut vorlegen: In der ersten Halbzeit hat Hansa nämlich seine Stärken, erzielte zum Beispiel in den letzten beiden Auswärtsspielen jeweils zwei Treffer vor der Pause und gewann beide Partien. Münster hingegen ging in dieser Saison bereits elfmal mit einem Rückstand in die Kabine und konnte keins dieser Spiele noch in einen Sieg umbiegen.

Allerdings sollten Soukou und Co. gewarnt sein, was die zweite Halbzeit angeht. In den zweiten 45 Minuten ist nämlich kein Drittligist besser als Preußen Münster, während Hansa in dieser Hinsicht auf einem Abstiegsplatz rangiert. Auch der Trainerwechsel hin zu Jens Härtel brachte in dieser Statistik keine Besserung: Von sieben Gegentreffern unter Härtel kassierte Rostock sechs in der zweiten Halbzeit.

Schon Mitglied beim offiziellen 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & bis zu 100€ Willkommensbonus kassieren!