Hansa Rostock: Müller-Wechsel vorerst vom Tisch

Wacker will zu hohe Ablöse

Zweikampf zwischen Felix Müller von Nordhausen beim Spiel gegen Hertha U23

Wechselt vorerst nicht zur Kogge: Nordhausens Innenverteidiger Felix Müller (l.). ©Imago/Matthias Koch

Vergangene Woche berichteten wir exklusiv vom Interesse des FC Hansa an Felix Müller vom Regionalligisten Wacker Nordhausen. Der groß-gewachsene Innenverteidiger, der auch das wichtige Kriterium ‚U23-Regel‘ erfüllt, steht bei den Verantwortlichen der Kogge nach wie vor hoch im Kurs. Zu einem Wechsel im Sommer wird es nach neuesten Liga-Drei.de-Recherchen aller Voraussicht nach aber nicht kommen. Denn die Ablöseforderung für Müller, der noch bis Juni 2020 an Wacker gebunden ist, soll bei 100.000€ liegen.

Unverhältnismäßige Ablösesumme

Hansa will diese für einen Regionalliga-Spieler ohne NLZ-Ausbildung unverhältnismäßig hohe Summe dem Vernehmen nach nicht bezahlen, Nordhausen um Präsident Nico Kleofas von seiner Forderung nicht abrücken. So lange sich beide Seiten bei dem Thema nicht bewegen, ist ein Wechsel vom Tisch. Für die Kogge heißt es daher nun, nach Alternativen für die Defensive zu suchen, in der durch den sehr wahrscheinlichen Abgang von Abwehrchef Oliver Hüsing ohnehin ein Vakuum entstehen zu droht.

Im Gegensatz zu vielen anderen Drittligisten, die noch im Kampf um den Klassenerhalt stecken, hat der mit 46 Punkten so gut wie gesicherte FC Hansa allerdings Planungssicherheit für Liga drei, was beim frühzeitigen Kampf um Neuverpflichtungen ein entscheidender Vorteil sein könnte.

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