Hansa Rostock: Strafmaß für Bischoff reduziert

Kapitän für drei statt vier Ligaspiele gesperrt

Amaury Bischoff vom FC Hansa Rostock beim Schuss. Das Sportgericht des DFB sperrte ihn für drei Spiele.

Amaury Bischoff wurde für drei Ligaspiele gesperrt, darf im Pokal jedoch mitwirken. ©Imago/Osnapix

Beim FCH lief in dieser Saison bislang alles nach Plan, einzig die rote Karte für Amaury Bischoff nach einer Tätlichkeit gegen Nico Granatowski im Spiel gegen den SV Meppen sowie die Niederlage gegen die Emsländer trübten die Stimmung an der Ostsee.

DFB-Sportgericht folgt Hansas Argumentation

Wie wichtig Bischoff für die neu zusammengestellte Mannschaft der Rostocker ist, bewies er in den ersten Spielen der Saison, als er spielerisch zum Fixpunkt im zentralen Mittelfeld avancierte und auch als Kapitän stets voranging.

Ursprünglich sollte der 30-Jährige nun für seine rote Karte mit einer Sperre von vier Ligaspielen belegt werden. Da Hansa Rostock dem jedoch nicht zustimmte, rollte das Sportgericht des DFB den Fall noch einmal auf und reduzierte das Strafmaß um eine Partie. Bischoff wurde daher vom DFB für drei Ligaspiele gesperrt und fehlt damit gegen Würzburg, Münster sowie Magdeburg.

Außerdem belegte ihn der DFB mit einer Geldstrafe von 1.500 Euro. Diese Doppelbestrafung ist in solchen Fällen eher unüblich, hat jedoch damit zu tun, dass Bischoff bereits zu seiner Zeit in Münster durch mehrere Rotsperren auffiel. Einmal nahm ihn der DFB gar für fünf Spiele aus dem Spielbetrieb.

Wie der FC Hansa Rostock in einer Pressemitteilung bekannt gab, akzeptieren die Kogge sowie der Spieler die Strafe, womit sie rechtswirksam wird. Da Bischoff nur für die dritte Liga gesperrt wurde, steht einem Einsatz im DFB-Pokal gegen Hertha BSC am kommenden Montag nichts im Wege.

Sonder-Aktion bei Hansa-Sponsor sunmaker. 1€ einzahlen & 15€ gratis erhalten. Hier klicken!