Hansa Rostock vom DFB belohnt

Kritische Töne zu Financial Fair Play

Robert Marien von Hansa Rostock

Nicht nur Freude herrscht bei Hansa über die Belohnung durch den DFB. Imago images/pmk

Hansa Rostock hat im abgelaufenen Jahr solide gewirtschaftet und ist dafür nun vom DFB im Rahmen des Financial Fair Play belohnt worden. Rund 100.000€ gibt es für die „Kogge“.

„Dass nur neun Vereine von 20 Drittligisten ein positives Financial-Fairplay-Ergebnis erreichen, zeigt uns allen in der 3. Liga, dass es noch einen großen Nachholbedarf, insbesondere bei der Verwertung der TV-Rechte, gibt. Bei dem 1. Platz in der Kategorie Planungsqualität kommt uns neben den positiven Sondereffekten unsere solide Planungspolitik entgegen.“, so Christian Hüneburg, Vorstand für Finanzen und Verwaltung beim FCH, gleichzeitig zufrieden aber auch kritisch.

Sieg in beiden Kategorien

Mit Konzerten im Ostseestadion, dem Erreichen der 2. Runde im DFB-Pokal und Spielertransfers erreichte Hansa einen Rekordumsatz von 19 Millionen Euro, was nun auch der DFB anerkennt.

Seit 2018 kürt der Verband die in wirtschaftlichen Belangen umsichtigsten Vereine der 3. Liga in den Kategorien „Positives Jahresergebnis“ und „Planqualität“. Beide Bereiche führt Rostock in der Saison 2018/19 an. 

Insgesamt schüttet der DFB 550.000 Euro an die Drittligisten aus, die entsprechende Kriterien erfüllen. „Ob die finanziellen Anreize wirklich ausreichen, um Vereine künftig davon abzuhalten, riskant zu wirtschaften, um den Aufstieg in die deutlich lukrativere 2. Liga zu erzwingen, ist fraglich.“, will auch der Vorstandsvorsitzende Robert Marien nicht nur positive Töne anschlagen.

Zwischen Hansa und dem DFB herrscht in gewisser Weise ein Geben und Nehmen, das sich ausgleicht. Der Überblick der DFB-Sportgerichtsurteile zeigt, dass der FCH auch in etwa 100.000€ an Strafen gezahlt hat.

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