Hansa Rostock: Was wurde aus den Abgängen?

Wer hat sich verbessert, wer nicht?

Kai Schwertfeger vom Wuppertaler SV

Feste Größe. Der Ex-Rostocker Kai Schwertfeger ist im Mittelfeld vom Wuppertaler SV gesetzt. ©Imago

Im Sommer verließen einige Spieler die Rostocker Kogge, um dann woanders Fuß zu verfassen. Liga-Drei.de gibt Euch einen aktuellen Überblick, wie sich die ehemaligen Hanseaten bei ihren neuen Klubs bislang geschlagen haben.

Christer Youssef: Nur siebenmal durfte der Schwede für die Profis ran und hinterließ auch keinen bleibenden Einblick, weshalb er kurz vor Ende der Transferfrist seine Zelte an der Ostsee abbrach und in die erste Liga Zyperns wechselte. Bei Aris Limassol tut sich Youssef allerdings auch schwer. Wurde er im ersten Spiel noch eingewechselt, musste er in den beiden darauf folgenden Partien auf der Bank schmoren.

Kai Schwertfeger: Der Sechser, der bei Hansa nur in seiner ersten von zwei Spielzeiten zum Stamm gehörte, wechselte ablösefrei in die Regionalliga West. Beim SV Wuppertal ist Schwertfeger eine feste Größe und absolvierte auf seiner Position im defensiven Mittelfeld bislang zehn von zehn Partien, in denen ihm zwei Treffer gelangen.

Markus Gröger: Bei Hansa hatte es Markus Gröger – auch verletzungsbedingt – schwer, sich durchzusetzen. Im Sommer ging es für den Innenverteidiger sogar zwei Klassen tiefer. Für Borussia Fulda kickt er mittlerweile in der Hessenliga, wo er unverzichtbarer Teil des Abwehrzentrums ist und bisher neunmal in der Startelf stand (ein Tor).

Johannes Brinkies: „Pommes“ zog es zum Drittliga-Aufsteiger FSV Zwickau, wo er Stamm-Keeper Marian Unger aus dem Tor drängte und alle neun Saisonspiele über 90 Minuten absolvierte. Obwohl Zwickau bereits 17 Gegentore kassierte, zeigte Brinkies bislang gute Leistungen.

Maik Lukowicz: Torgefahr zeigte der Stürmer in Rostock nur im Landespokal, in der Liga blieb er ohne Erfolgserlebnis. Nach Leih-Ende ging es für den Deutsch-Polen zurück zur Bremer U23. Trotz eines Mittelfußbruchs wechselte er anschließend zur zweiten Mannschaft von Eintracht Braunschweig, wo er am vergangenen Spieltag mit einem Kurz-Einsatz sein Comeback feierte.

Marcel Gottschling: Nach einer Saison beim FCH zog es Marcel Gottschling zurück in die Regionalliga. Bei Viktoria Köln ist er bislang allerdings nur Ergänzungsspieler. In  zehn möglichen Partien kam Gottschling nur auf eine Startelf-Nominierung und sechs Kurzeinsätze.

Julius Perstaller: Der Österreicher wechselte in die Regionalliga nach Elversberg, wo er bislang zwar zehnmal eingesetzt wurde, über die Rolle des Ergänzunsspieler aber nur selten hinaus kam. Sein in Rostock kritisierter schwacher Abschluss hat sich nicht verbessert, traf er bisher noch kein einziges Mal für Elversberg.