Hansa Rostock: Wieder mit Verhoek in der Spitze?

Stürmer mit guten Aussichten auf Startelf-Einsatz

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Donnerstag, 20.02.2020 | 13:05

John Verhoek jubelt mit Daniel Hanslik

Blieb bei seinem Tor gegen Großaspach und beim Jubel cool: John Verhoek (vorne). ©Imago images/Eibner

Bereits die eine oder andere Einsatzchance gab es für John Verhoek in der laufenden Saison, noch nie ergriff er die Gelegenheit dabei so gut am Schopf wie am vergangenen Spieltag, als er den 1:0-Siegtreffer in Großaspach markierte und dabei als der unbequeme Stürmer agierte, den der FC Hansa Rostock in vorderster Front braucht.

Sogar beim Torjubel danach wirkte Verhoek eher konzentriert als erfreut, als wäre er schon bereit für mehr. Dass er im kommenden Duell mit dem FC Ingolstadt erneut von Beginn an ran darf, ist keineswegs unwahrscheinlich - im Gegenteil.

"Wer vorne spielt, ist noch nicht beantwortet", sagte zwar Trainer Jens Härtel auf der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel. Verhoek habe allerdings "ein gutes Spiel gemacht. Es spricht nichts dagegen, dass er spielt", so Härtel weiter. Der Coach freut sich außerdem über eine Erweiterung der Optionen.

Edel-Joker Breier?

Pascal Breier wird demnach gegen die Schanzer wieder zur Verfügung stehen, ihn "von der Bank bringen zu können, ist auch nicht die schlechteste Situation", so Härtel - wieder ein Hinweis, dass Verhoek im Rennen um den Platz an vorderster Front die Nase vorn haben dürfte.

Breier wurde bereits im Hinspiel gegen den FCI auf die Bank verbannt, Verhoek startete damals, blieb allerdings torlos. Generell tut sich der Sturm-Veteran gegen die Schanzer schwer. Neunmal stand er in seiner Karriere schon gegen die Oberbayern auf dem Platz - für den FSV Frankfurt, St. Pauli, Heidenheim, Duisburg und schließlich Hansa - kein einziges Tor wollte Verhoek dabei gelingen.

Ob es diesmal anders wird? Räume könnten sich für ihn durchaus ergeben, immerhin zeigte sich der FC Ingolstadt zuletzt in der Defensive nicht stabil, kassierte in jedem seiner letzten sechs Pflichtspiele einen Gegentreffer. Wachsamkeit kann sich für Verhoek und Co. vor allem nach der Pause lohnen: Insgesamt musste FCI-Keeper Fabijan Buntic im angesprochenen Zeitraum neunmal hinter sich greifen - siebenmal davon in der zweiten Halbzeit.

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