MSV Duisburg: Auch im Pokal Vollgas

11:0 über Bezirksligist SC 1920 Oberhausen

Moritz Stoppelkamp vom MSV DUisburg

Moritz Stoppelkamp stillt seinen Torhunger auch im Landespokal. ©imago images/MaBoSport

Mit 17 Toren ist der MSV Duisburg das zweitgefährlichste Team der 3. Liga. Berücksichtigt man das fehlende Spiel gegen Meppen, kann man die „Zebras“ sogar mit Fug und Recht als die angriffsstärkste Elf der Spielklasse bezeichnen. Diesem Ruf machte der Zweitliga-Absteiger auch im Niederrhein-Pokal alle Ehre.

Auch, weil Trainer Torsten Lieberknecht nicht daran dachte, seine Stammkräfte zu schonen, wurde das Ergebnis gegen Bezirksligist SC 1960 Oberhausen mit 11:0 zweistellig.

Karweina bekommt Einsatzzeit

Erst in der Pause gönnte Lieberknecht ein paar Leistungsträgern Erholung, brachte unter anderem Sinan Karweina und den jüngsten Neuzugang Maximilian Jansen. Ersterer konnte mit drei Toren zumindest ein bisschen ein Selbstvertrauen tanken, nachdem er in der Liga erst für 19 Minuten gebraucht wurde.

Weniger gut verlief der Tag für Joshua Bitter, der das Feld mit einer Kopfverletzung verlassen musste. Über eine etwaige Ausfallzeit kann noch nichts gesagt werden.

Mit dem souveränen Sieg ziehen die Meidericher jedenfalls in die zweite Runde ein, die sogar schon zu großen Teilen gespielt ist. Als Nachzügler bestreitet der MSV voraussichtlich am 18.09. seine nächste Pokalpartie. Gegner ist Oberligist Velbert, der sicher eine andere Hausnummer wird.

Die Chancen für die „Zebras“ auf den Pokal-Gewinn stehen jedoch bereits jetzt nicht ganz schlecht, denn der einzige andere Drittligist KFC Uerdingen ist bereits ausgeschieden. Die stärksten verbliebenen Mannschaften sind KFC-Schreck Rot-Weiß Essen und Rot-Weiß Oberhausen, beide Regionalligisten.

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