MSV Duisburg: Compper fordert Aufstieg bei Saisonabbruch

Tabelle hat für den Verteidiger Aussagekraft

Marvin Compper im Spielaufbau.

Marvin Compper hat eine klare Meinung für den Fall, dass die Saison vorzeitig beendet werden muss. ©imago images/Revierfoto

Mit nur zwei Siegen aus den letzten neun Partien machte der MSV Duisburg kurz vor der Unterbrechung eine Schwächephase durch. Die Tabellenführung konnten die „Zebras“ dabei jedoch behaupten, haben je drei Punkte Vorsprung auf den zweiten direkten Aufstiegs- und den Relegationsplatz.

Da aktuell weiterhin unklar ist, ob und wann die Saison sportlich zu Ende gespielt werden kann, wird auch die Frage, was bei einem Saisonabbruch passiert diskutiert. Sollte der Worst-Case eintreten und die Spielzeit 2019/20 nach 27 Spieltagen beendet werden, hat Marvin Compper eine klare Meinung.

Duisburg immer oben mit dabei.

„Wenn die Saison tatsächlich abgebrochen werden muss, dann bin ich dafür, dass wir aufsteigen“, erklärt der Routinier im Kicker (Ausgabe vom 30.03.2020) und schiebt eine Erklärung gleich hinterher: „Es sind bereits über 70 Prozent gespielt, und wir sind Tabellenführer. Da hat die Tabelle Aussagekraft.“

Im Falle des MSV lässt sich das kaum bestreiten. Nach dem 4:1-Auftaktsieg über Großaspach war Duisburg der erste Tabellenführer in dieser Saison, stand insgesamt nach 17 Spieltagen auf einem direkten Aufstiegsplatz und nach drei weiterem auf dem Relegationsrang. Auch wenn der Vorsprung auf die Konkurrenz zwischenzeitlich schmolz und das Verfolgerfeld eng beieinander liegt, grüßen die „Zebras“ seit mittlerweile 14 Spieltagen ununterbrochen vom Platz an der Sonne.

Hoffnung auf Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Sollte bei einem Saisonabbruch die aktuelle zur endgültigen Tabelle erklärt werden, wird das nicht bei allen Klubs auf Gegenliebe stoßen. Dessen ist sich Compper bewusst: „Es wird keine Lösung geben, die für alle befriedigend ist. Aber die ganze Saison zu annullieren, das halte ich nicht für richtig.“

Noch hat der ehemalige Nationalspieler die Hoffnung aber nicht aufgegeben, dass die Spielzeit einen regulären Ausgang nach 38 Spieltagen findet. Um für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs bereit zu sein, hält sich der Verteidiger wie alle anderen Fußballer auch in den eigenen vier Wänden und bei Ausdauerläufen fit.

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