MSV Duisburg: Ende der Torflaute gegen Halle?

Spitzenreiter mit Torausbeute eines Abstiegskandidaten

Zlatko Janjic ist momentan im Duisburger Angriff gesetzt.

Zlatko Janjic und seine Sturm-Kollegen vom MSV Duisburg haben aktuell Ladehemmung. ©Imago

Im Großen und Ganzen dürften die Verantwortlichen des MSV Duisburg sehr zufrieden mit der bisherigen Saison sein: Die „Zebras“ sind Spitzenreiter der 3. Liga mit aktuell vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, auf dem momentan der VfR Aalen liegt. Trotzdem ist nicht alles im grünen Bereich.

Vor allem in der Offensive hapert es gewaltig: Bisher haben die Duisburger erst 14 Tore erzielt – genauso viele wie der Drittletzte Zwickau und nur ein Treffer mehr, als die beiden Schlusslichter Mainz II sowie Münster auf dem Konto haben. Nur dank der besten Abwehr der 3. Liga (acht Gegentore) steht der MSV oben. Deshalb sieht Trainer Ilia Gruev im kicker (Heft 89 vom 03.11.2016) die ganze Situation noch positiv: „Wir sind die Minimalisten der Liga.“

Bleiben Janjic und Brandstetter gesetzt?

Natürlich könnte man jetzt den alten Spruch „Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften“ anführen – aber ganz ohne eine vernünftige Offensive geht es dann eben auch nicht. Gegen den Halleschen FC am Samstag (Anstoß: 14 Uhr) dürfen sich wahrscheinlich erneut Zlatko Janjic und Simon Brandstetter vorne versuchen, die genau wie ihre Konkurrenten Kingsley Onuegbu und Stanislav Iljutcenko jeweils erst zwei Tore erzielt haben.

Aber egal, wer letztlich von Beginn an für die „Zebras“ auf dem Platz steht – Fakt ist, dass diejenigen alles geben werden, um nach zwei Partien ohne Tor endlich wieder für den MSV zu treffen. Das wird aber ganz sicher keine leichte Aufgabe, denn der HFC blieb seinerseits zuletzt zweimal ohne Gegentreffer. Zudem ist Halle seit acht Liga-Spielen ungeschlagen, mit dem 1:0 gegen den Tabellen-2. Osnabrück in der Vorwoche wurde ein vereinsinterner Rekord aufgestellt.