MSV Duisburg: Lettieri trauert Punkten hinterher

Leistung stimmt Zebra-Coach allerdings positiv

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Sonntag, 06.12.2020 | 08:00
Gino Lettieri beim MSV Duisburg

Ball flach halten: Gino Lettieri hebt die Stärken seiner Mannschaft hervor. ©Imago images/foto2press

Gastfreundlich präsentiert sich der MSV Duisburg dieser Tage. Beispielsweise sagte Zebra-Coach Gino Lettieri nach dem 0:0 gegen den HFC vor wenigen Wochen, seine Mannschaft habe zu Chancen „eingeladen“, beim 2:2 gegen den FCK am gestrigen Samstag habe seine Mannschaft den Sieg „verschenkt“, wie er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte.

Fast über die gesamte Spielzeit hatte der MSV eine Führung inne, Lettieris Plan, zunächst in der Defensive sicher zu stehen und auf Ballgewinne und Umschaltmomente zu lauern, ging auf. „Ich denke, das haben wir richtig gut umgesetzt“, so der MSV-Coach dazu.

Lob für die Mannschaft

Dass es dennoch nicht zum ersten Sieg seit dem 31. Oktober (2:1 gegen 1860 München) reichte, lag an einem Lauterer Last-Minute-Doppelschlag, wegen dem Lettieri mit seiner Mannschaft allerdings nicht hart ins Gericht geht.

Vielmehr ist er weiterhin bemüht, die positiven Aspekte im Spiel seiner Mannschaft hervorzuheben. Wir haben fast über das gesamte Spiel gut gestanden, gut verteidigt, haben unsere Tore geschossen, also genau das, was wir wollten.“

Durch den Punktgewinn tritt der MSV Duisburg allerdings im Tabellenkeller auf der Stelle und muss angesichts formstarker Meppener auch den Druck von hinten fürchten. Das Restprogramm bis zur Mini-Winterpause weist mit Wehen Wiesbaden und dem FC Bayern München II zunächst schwierige Partien aus, ehe es mit dem 1. FC Magdeburg gegen einen direkten Konkurrenten geht.

„Die Vorgabe ist, die Spiele mit dem gleichen Engagement, mit dem wir heute ins Spiel gegangenen sind, anzugehen und bis zum Schlusspfiff konsequent zu sein“, gibt Lettieri die Marschrichtung für die Partien vor, sicherlich wohlwissend, dass neben der Leistung dann auch die Ergebnisse stimmen müssen.