MSV Duisburg: Lieberknechts Kompliment an die Mannschaft

Zebras gewinnen auch im Pokal gegen Fürth

Torsten Lieberknecht applaudiert vor der Kurve

Zufrieden mit Fans und Mannschaft: MSV-Trainer Torsten Lieberknecht. ©Imago images/MaBoSport

Die Zebras galoppieren weiter: Der 2:0-Sieg über die SpVgg Greuther Fürth im DFB-Pokal bescherte dem MSV nicht nur den Einzug in die zweite Runde, sondern insgesamt den vierten Pflichtspiel-Sieg in dieser Saison.

Um einen ähnlich starken Saisonstart der Duisburger zu finden, muss in der Fußball-Historie ein paar Seiten nach hinten geblättert werden: 2010/11 startete der Traditionsverein ähnlich stark in die damalige Zweitliga-Saison.

Kampf & Spielwitz

Mit der derzeitigen Situation kann MSV-Trainer Torsten Lieberknecht also zufrieden sein und ist das auch. „Man kann der Mannschaft ein Kompliment aussprechen“, so der Coach auf der Pressekonferenz über den Pokal-Triumph über Fürth. „Wir wollten neben der fußballerischen Art und Weise wie wir auftreten wollten, auch einen großen Kampf anbieten.“ Gesagt, getan.

Denn die  frühe Führung verteidigte Duisburg leidenschaftlich, was auch die MSV-Fans – die ihre Mannschaft wie bereits in den zwei Liga-Heimspielen der Saison lautstark unterstützten, mit ins Boot holte. Umso höher ist der Sieg gegen den Zweitligisten zu bewerten, da die Zebras vor dem Spiel Personalsorgen plagten.

Gefahr über rechts

Zielspieler Petar Sliskovic fiel ebenso aus wie Vincent Vermeij. Da sich auch Ahmet Engin vor der Partie noch verletzte, stellte Lieberknecht um: Stoppelkamp rückte auf die offensive Außenbahn, dafür durfte Lukas Daschner auf die „Zehn“, Leroy-Jaques Mickels feierte sein Startelf-Debüt für den MSV in der Sturmspitze.

Gefährlich wurde es bei den Duisburgern dann über die rechte Seite. Sowohl das 1:0 durch den herrlichen Treffer von Lukas Daschner sowie das 2:0 durch Albutat wurden von Rechtsverteidiger Joshua Bitter eingeleitet. Beim zweiten Treffer schaltete sich noch Mickels mit ein und verzeichnete damit seinen ersten Scorer-Punkt.

Gute Erinnerungen an kommenden Gegner

Lange auf dem Pokalerfolg ausruhen wird sich der Drittliga-Tabellenzweite nicht. Lieberknecht spricht davon, das Pokalspiel „schnell abhaken“ zu wollen und richtet den Blick bereits auf das anstehende Duell mit dem FSV Zwickau.

Gegen den trat der MSV in seiner Historie viermal an (zwei Siege, eine Niederlage). Beim letzten Aufeinandertreffen waren unter anderem Albutat und Daschner noch dabei und feierten am letzten Spieltag der Saison 2016/17 einen 5:1-Sieg – gute Vorzeichen also für eine Fortsetzung des starken Zebra-Saisonstarts.

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