MSV Duisburg löst Vertrag mit Brügmann auf

Wiedersehen mit Bruder Felix

Florian Brügmann im Test gegen ASC Dortmund.

Nach einem halben Jahr bricht Florian Brügmann seine Zelte an der Wedau wieder ab. ©imago images/MaBoSport

Der MSV Duisburg hat den ursprünglich noch bis 2021 gültigen Vertrag mit Florian Brügmann aufgelöst. Wie die „Zebras“ am Samstag mitteilten, hat der Rechtsverteidiger mit Energie Cottbus bereits einen neuen Klub gefunden. Beim Tabellenführer der Regionalliga Nordost trifft er auf seinen Bruder Felix.

Brügmann war erst im Sommer von Carl Zeiss Jena an die Wedau gewechselt, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. Lediglich bei zwei seiner sechs Einsätze stand der 28-Jährige in der Duisburger Startformation und kam sonst nicht an Joshua Bitter vorbei.

Bitter einzig gelernter Rechtsverteidiger

Nach dem Karriereende von Sebastian Neumann, der seine Stiefel verletzungsbedingt an den Nagel hängte, wird die ohnehin dünn besetzte Defensive des MSV damit weiter dezimiert. In Person von Bitter, der ebenfalls im Sommer nach Duisburg wechselte, steht Trainer Torsten Lieberknecht nur noch ein gelernter Rechtsverteidiger zur Verfügung. 

Bereits Mitte November testete Duisburg ein neues System, dafür stellte Lieberknecht auf eine Dreierkette um. Denkbar ist dieses Szenario zwar auch für die Zukunft, wahrscheinlicher erscheint aber, dass der MSV auf der Position des Rechtsverteidigers nachlegt, um den Kader für eventuelle Verletzungen oder Sperren auf dieser Position breiter aufstellt.

Da Sportdirektor Ivo Grlic bei der Bekanntgabe von Neumanns Karriereende bereits ankündigte, einen erfahrenen Innenverteidiger als Ergänzung unter Vertrag nehmen zu wollen, dürfte sich die Suche nun ausweiten. Denkbar ist aber auch, dass Arnold Budimbu wie bereits im Jahresendspurt gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern fortan in defensiverer Rolle aushilft.

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