MSV Duisburg mit Verletzungssorgen

Hohe Belastung durch englische Woche

Tim Albutat im Spiel gegen den FCK.

Tim Albutat ist einer von vier Akteuren, hinter denen ein Fragezeichen für Würzburg steht. ©imago images/MaBoSport

Dem MSV Duisburg steht eine englische Woche bevor. Diese beginnt am Samstag in Würzburg, am Dienstag kommt Bundesligist Hoffenheim in der 2. Runde des DFB-Pokals an die Wedau und den Abschluss bildet das Heimspiel gegen Uerdingen am darauffolgenden Montag. Vor diesem knackigen Programm sieht sich Trainer Torsten Lieberknecht mit einem üppigen Lazarett konfrontiert.

So fehlen mit Yassin Ben Balla (Bänderdehnung) und Joshua Bitter (grippaler Infekt) zwei Stammspieler definitiv, die Lücken im defensiven Mittelfeld und auf der Position des Rechtsverteidigers reißen. Während in Person von Florian Brügmann eine Alternative für die Viererkette bereitsteht, wäre Tim Albutat die naheliegende Option auf der Doppelsechs.

Lieberknecht setzt klare Priorität

Das Problem: Nach einem Cut am Schienbein ist Albutat einer von vier Akteuren, hinter denen für das Spiel gegen die Kickers ein Fragezeichen steht. Auch die beiden Flügelstürmer Leroy-Jacques Mickels (muskuläre Probleme) und Ahmet Engin (Rückenprobleme) sowie Marvin Compper (Wadenverletzung) könnten bis Samstag nicht rechtzeitig fit werden.

Da in der Innenverteidigung mit Sebastian Neumann bereits ein langfristiger Ausfall zu beklagen ist, bleibt neben dem gesetzten Lukas Boeder nur Youngster Vincent Gembalies übrig. Der 19-Jährige durfte bereits gegen Kaiserslautern über die volle Distanz spielen und machte seine Sache beim 3:1-Sieg ordentlich. Sollte Mickels nicht rechtzeitig fit werden, könnte Sinan Kaweina nach drei Einsätzen sein Startelf-Debüt geben.

Auf Schonung dürfen die angeschlagenen Zebras aber nicht unbedingt hoffen: „Das Würzburg-Spiel hat oberste Priorität“, sagte Lieberknecht auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Gut möglich also, dass einige Akteure gegen die Kickers auf die Zähne beißen müssen. Im Hinblick auf die noch lange Saison und die Ziele des Klubs wird der Trainer aber wohl nur kalkuliertes Risiko eingehen, damit aus dem aktuellen Lazarett kein Dauerzustand wird.

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