MSV Duisburg: Teamgefüge stimmt

Kaderzusammenstellung geht auf

Jubetraube des MSV Duisburg

Die Stimmung beim MSV ist nicht nur durch die sportlichen Erfolge bestens. ©Imago images/Zink

Der MSV Duisburg erlebte einen großen personellen Umbruch nach dem Abstieg. Im erfolgreichen DFB-Pokal-Spiel gegen Greuther Fürth beispielsweise standen mit Lukas Daschner, Tim Albutat und Moritz Stoppelkamp nur drei Spieler bei Anpfiff auf dem Platz, die bereits in der vergangenen Saison das gestreifte Trikot trugen. Umso beachtlicher ist daher, wie gut der MSV als Team funktioniert. Zufall steckt allerdings nicht dahinter.

Ähnliche Lebensläufe

Bei der Zusammenstellung des Kaders sin die Verantwortlichen nicht nur nach sportlichen Gesichtspunkten vorgegangen, sondern suchten bewusst nach Persönlichkeiten, die gut zueinander passen. Der regionale Bezug spielte dabei eine Rolle.

Spricht man mit Beobachtern aus dem Umfeld des Teams, hört man immer wieder, dass die ähnliche Herkunft einer der Gründe für das gute Verständnis zwischen den Spielern ist. Außerdem haben viele Spieler einen ähnlichen Lebensweg hinter sich, kommen aus den NLZ der Region. 

Connor Krempicki, Lukas Boeder und Joshua Bitter beispielsweise waren alle im Nachwuchs des FC Schalke. Die beiden letzteren kannten sich sogar schon aus dem Nachwuchs der „Knappen“ und der U19-Nationalmannschaft.

Arnold Budimbu und Lucas Scepanik spielten zusammen in der Jugend des 1. FC Köln, wo auch Sinan Karweina ausgebildet wurde. Die Profis von Trainer Torsten Lieberknecht eint darüberhinaus, dass der MSV für sie schon fast eine letzte Chance ist. Am deutlichsten machte das zuletzt Leroy-Jacques Mickels, dessen Karriere nach einigen Fehlentscheidungen trotz vielversprechendem Beginn im NLZ von Borussia Mönchengladbach in unterklassigen Ligen zu versanden drohte.

Im Übrigen gilt das durchaus auch für den Coach: Lieberknecht muss nach langen Jahren in Braunschweig und dem Abstieg mit den „Zebras“ beweisen, dass er auch außerhalb Braunschweigs funktionieren kann.

Bisher geht die Gleichung auf, denn alle Beteiligten sind motiviert an einem Strang zu ziehen. Wenn es am Samstag gegen den FSV Zwickau geht, wird der Mannschaftsgeist dem nächsten harten Test unterzogen. Die „Schwäne“ sind immer unangenehm zu bespielen und ähnlich wie bei den Duisburgern gehört das Wir-Gefühl zu den großen Stärken der Elf.

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