SV Wehen Wiesbaden: Andrist endlich angekommen

Offensivspieler glänzt gegen Aue

Stephan Andrist vom SV Wehen Wiesbaden jubelt nach seinen Treffer gegen Erzgebirge Aue

Stephan Andrist (l.) jubelt über seinen Treffer zum 2:0-Endstand gegen Erzgebirge Aue. ©Imago/Jan Hübner

Dass der SV Wehen Wiesbaden im Pokalduell mit Erzgebirge Aue nicht chancenlos ist, war nach dem starken Saisonstart des Rehm-Teams bereits zu erwarten. Wie der SVWW den Kontrahenten aus der zweiten Bundesliga jedoch in der ersten Halbzeit dominierte, war allerdings beeindruckend.

Starke Flügelzange

Dafür zeigten sich auch die Umstellungen des Trainers Rüdiger Rehm verantwortlich. Maximilian Dittgen, der erst kürzlich vom 1. FC Kaiserslautern gekommen war und Stephan Andrist bildeten die Flügelzange. Dafür rückte Alf Mintzel, der zuletzt im Mittelfeld agierte, wieder auf die Linksverteidigerposition.

Wie belebend Andrist für das Flügelspiel Wehen Wiesbadens ist, zeigte sich beim 2:0 in der siebten Minute, als der SVWW nach einem Ballgewinn schnell konterte und Mintzel perfekt für Andrist auflegte, der gekonnt vollendete.

Der Schweizer war in der letzten Saison mit elf Toren und vier Vorlagen noch der herausragende Akteur bei Hansa Rostock, kam in den ersten drei Saisonspielen bei Wehen Wiesbaden allerdings nur als Einwechselspieler zum Einsatz.

Bereits gegen den KSC durfte Andrist allerdings von Beginn an ran, Philipp Müller musste dafür auf die Bank. Da Andrist vor Allem im Pokal durch eine starke Leistung überzeugte, steht er wahrscheinlich auch in der nächsten Partie am kommenden Samstag bei Bremen II in der Startelf.

Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn darf sich dann auch Maximilian Dittgen machen, da die Variante mit ihm und Alf Mintzel auf der linken Seite gut funktionierte. Der Leidtragende wäre dann Sören Reddemann, der in den ersten Saisonspielen die Linksverteidigerposition ausfüllte, jedoch auch eine Alternative für die Innenverteidigung darstellt.

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