SV Wehen Wiesbaden: Entschlossenheit im Endspurt

Andrist von Trendwende überzeugt

Setzt auf Wiesbadens eigene Stärke: Stepan Andrist

Glaubt an Happy End für Wiesbaden: Routinier Stephan Andrist © imago/rene schulz

Im Rennen um die Chance auf den Aufstieg in die zweite Liga geht der SV Wehen Wiesbaden mit Entschlossenheit in den Endspurt. Vor dem viertletzten Saisonspiel am Samstag bei Hansa Rostock sind für die Hessen im Fernduell mit dem punktgleichen Rivalen Karlsruher SC besonders um den Relegationsplatz die jüngsten Rückschläge abgehakt.

Wir haben es immer noch selbst in der Hand. (SVWW-Routinier Stephan Andrist)

Routinier Stephan Andrist brachte den Willen zur Trendwende vor der Abreise seiner Kollegen an die Ostsee auf den Punkt. „Erst wenn der Schiedsrichter am 38. Spieltag abpfeift, wissen wir, wo wir stehen. Das Entscheidende für mich ist: Wir haben es immer noch selbst in der Hand“, sagte der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler im Wiesbadener Kurier.

Festigung von Rang drei im Fokus

Wiesbadens Konzentration liegt praktisch nur noch auf der Festigung seiner momentanen Platzierung auf dem dritten Rang. Durch zuletzt drei Niederlagen nacheinander sind der SC Paderborn und der 1. FC Magdeburg auf den Aufstiegsplätze bei sieben Punkten Rückstand praktisch schon außer Reichweite für die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm. Den Einzug wenigstens in die Relegationsspiele gegen den Zweitliga-Drittletzten kann dem SVWW de facto nur noch der gleichauf liegende Zweitliga-Absteiger KSC streitig machen.

Aus der entsprechenden Anspannung bei seinem Team macht Rehm erst gar kein Hehl. „Der Druck auf beide Mannschaften ist immens groß“, gab der Coach zu.

Rehm sagt dem badischen Konkurrenten denn auch Probleme schon für das anstehende Gastspiel beim FSV Zwickau voraus: Er glaube nicht, „dass der KSC einfach so nach Zwickau fährt und gewinnt.“ Zumal seine Elf durch die Ansetzung der Begegnung in Zwickau erst für Montag vorlegen und Karlsruhe damit unter Zugzwang setzen kann.

Zwar sieht der SVWW-Trainer den Auftritt seines Teams in Rostock nicht als Selbstläufer an. Doch seine guten Erinnerungen an Gastspiele bei Hansa bestärken den 39-Jährigen in seiner Zuversicht: „Gefühlt habe ich in meiner Karriere da immer gewonnen.“

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