SV Wehen Wiesbaden: Mintzel verlängert

Routinier bleibt bis 2019

Alf Mintzel am Ball für den SV Wehen Wiesbaden

SVWW-Ikone: Alf Mintzel hat seinen Vertrag verlängert ©Imago/Jan Hübner

Update (25.1., 09:45 Uhr):
Gestern berichtete Liga-Drei.de exklusiv über laufende Gespräche zwischen Alf Mintzel und dem SV Wehen Wiesbaden bezüglich einer Vertragsverlängerung, heute ist der neue Kontrakt bereits unter Dach und Fach. Wie der SVWW mitteilte, bleibt die Identifikationsfigur bis 30. Juni 2019 bei den Hessen. „Solange mich die Füße tragen, bleibe ich am Ball! Es macht mir weiterhin sehr viel Spaß, und ich freue mich, den eingeschlagenen Weg noch ein Stückchen mitgehen zu dürfen“, so Mintzel in einer Pressemitteilung des Vereins.

Unser Artikel vom 24.1.18:
Seit 1. Juli 2010 schnürt Alf Mintzel seine Fußballschuhe für den SV Wehen Wiesbaden. Seitdem ist viel passiert, eines aber bleibt beständig: Der gebürtige Würzburger beackert den linken Flügel des SVWW weiterhin mit Esprit und Einsatzfreude.

Dass er dabei auch heute noch lange nicht zum alten Eisen gehört, beweist er wöchentlich auf dem Platz. Mintzel ist gesetzt, ob im linken Mittelfeld wie zu Beginn der Saison oder etwas defensiver als Außenverteidiger. 17 Mal stand er in der Startelf, lediglich ein Muskelfaserriss gegen Mitte der Hinserie verhinderte eine höhere Zahl.

Bleibt die Identifikationsfigur?

Daher ist es logisch, dass Wehen Wiesbaden mit dem Leistungsträger trotz seines fortgeschrittenen Alters (36) verlängern will. Laut Liga-Drei.de-Informationen laufen die Gespräche zwischen Klub und Spieler über eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags, der momentan noch bis zum Ende dieser Saison besteht, bereits.

Dass sich beide Seiten einigen können, scheint wahrscheinlich. Zudem ist Mintzel so etwas wie der Erfolgsgarant beim SVWW. Wir erinnern uns: Am Ende der Saison 2015/16 rettete er Wehen Wiesbaden mit seinem Tor in letzter Sekunden den Klassenerhalt.

In dieser Saison geht es für die Hessen nun um den Aufstieg in Liga zwei. Möglicherweise kann gerade er im Aufstiegsrennen mit seiner Erfahrung den Unterschied ausmachen und so in der nächsten Saison zu seinen bisherigen 35 Zweitliga-Einsätzen (für Fürth und Offenbach) noch weitere hinzufügen.