SV Wehen Wiesbaden: Hock glaubt an Schäffler-Verbleib

Aufstiegschance für Kuhn schon ein Bonus

Gerüchte um Wechsel zu 1860 München: Wiesbadens Torjäger Manuel Schäffler

Mittelpunkt von Spekulationen: SVWW-Stürmer Manuel Schäffler © imago/beautiful sports

Die anhaltenden Wechselgerüchte um Torjäger Manuel Schäffler überschatten bei Relegations-Kandidat SV Wehen Wiesbaden die Vorbereitung auf den Saisonendspurt gegen den Karlsruher SC. Sportdirektor Christian Hock schenkt den Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied des Angreifers in Richtung Drittliga-Anwärter 1860 München allerdings nur wenig Glauben.

Er ist bei uns aufgeblüht. (SVWW-Sportdirektor Christian Hock)

Vor dem wichtigen Auftritt der Hessen beim schon feststehenden Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn (Samstag) betonte Hock denn auch die offenkundige Zufriedenheit des möglichen Drittliga-Torschützenkönigs beim SVWW. „Er ist bei uns aufgeblüht“, sagte Hock im Wiesbadener Kurier. Der Manager verwies außerdem auf Schäfflers erst neun Monate zurückliegende Vertragsverlängerung bis 2019.

Berichte über angeblichen Wechselwunsch

In der Vorwoche war in bayerischen Medien über einen vermeintlichen Wunsch des 29-Jährigen nach einer Rückkehr zu seinem Jugendklub 1860 berichtet worden. Als Indiz wurde die Verwurzelung des gebürtigen Fürstenfeldbruckers bei den „Löwen“, wo Schäffler schon von 2001 bis 2011 gespielt hatte, genannt.

Ein Transfer des 22-fachen Saisontorschützen dürfte gleichwohl zunächst noch von mehrenen sportlichen Voraussetzungen abhängig sein: Zum einen müsste Wiesbaden im Kampf um den Zweitliga-Aufstieg scheitern und zum anderen 1860 erst noch die Drittliga-Relegation erreichen sowie danach auch den Aufstieg schaffen. Letztlich hätte München aufgrund von Schäfflers Vertrag auch noch eine Ablöse für den „verlorenen Sohn“ zu zahlen.

Unterdessen lässt sich Wiesbadens Abwehrspieler Moritz Kuhn von den Gerüchten um seinen Teamkollegen in der Konzentration auf die Begegnung in Paderborn nicht ablenken. „Jeder weiß, worum es geht“, stellte der 26-Jährige im Interview mit dem Fachmagazin Kicker (Heft 37 vom 03.05.2018) klar.

Kuhn sieht seine Mannschaft trotz der Zweitliga-Chance nicht unter absolutem Erfolgsdruck. „Alles, was noch kommt, ist Bonus“, sagte der Außenverteidiger. Sein Team könne schon jetzt stolz sein, noch etwas Großes erreichen zu können: „Verein und Mannschaft hätten sich die Relegationsspiele verdient.“

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