SV Wehen Wiesbaden: Konstanz ist Trumpf

Formkurve der Rehm-Truppe zeigt nach oben

Sascha Mockenhaupt am Ball für den SV Wehen Wiesbaden

Sascha Mockenhaupt stand bisher in jedem Spiel 90 Minuten auf dem Platz. ©Imago/Eibner

Klammheimlich hat sich der SVWW wieder auf einen Aufstiegsrang geschoben. Nachdem die Hessen durch den starken Saisonstart nach dem zweiten Spieltag gar die Tabellenführung innehatten, zwischenzeitlich jedoch etwas abrutschten, rangiert die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm nach dem 2:0-Sieg gegen den FSV Zwickau am vergangenen Wochenende momentan auf Rang drei.

Stärker als der MSV

Bisher war Wehen nie schlechter als Platz sieben, das schafften sonst nur Spitzenreiter Paderborn sowie Fortuna Köln. Während die Form bei den Rheinländern nach zwei Niederlagen in Folge jedoch nach unten zeigt, können die Wiesbadener regelmäßig nach schlechten Partien zurückkommen.

Noch nie verloren sie in dieser Saison nämlich zwei Spiele in Folge, was die bemerkenswerte Ausbeute von 33 Zählern nach 17 Partien möglich macht. So viele Punkte hatte zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison nicht mal der damalige Tabellenführer Duisburg (31).

Was dem SVWW zusätzlich Mut machen dürfte: Es geht noch besser. Sowohl gegen Rostock als auch jüngst gegen Zwickau wurden reihenweise Hochkaräter vergeben. Trotzdem haben die Hessen mit im Schnitt 1,94 geschossenen Toren pro Partie die zweitbeste Offensive der Liga.

Rehm findet richtige Mischung

Wehen Wiesbaden versteht es wie sonst wohl nur Paderborn, sich Chancen zu erarbeiten, was auch an der Eingespieltheit liegen mag. Seit dem 6:2 gegen Münster am 14. Spieltag lief der SVWW viermal in Folge mit der gleichen Startelf auf.

Diese ist auch in der kommenden Partie möglich, denn Alf Mintzel kann bekanntermaßen wieder ins Training einsteigen. Seine gegen Zwickau erlittene Verletzung entpuppte sich nur als harmlose Prellung. Die mit erst elf Gegentreffern beste Abwehr der Liga hat jetzt allerdings die wohl schwerste Aufgabe vor sich, denn es kommt am Samstag zum Duell mit dem SC Paderborn.

Gegen den SCP hat der SVWW dann außerdem etwas gut zu machen: Denn von bisher zwei Partien in der BRITA-Arena gegen die Ostwestfalen gab es bei einer Niederlage sowie einem Unentschieden noch keinen Sieg für Wehen Wiesbaden.

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