SV Wehen Wiesbaden: Kyerehs Durststrecke endet

Angreifer erzielt sein zehntes Tor

Daniel Kofi-Kyereh (l.) im Duell mit Patrick Funk.

Brachte Wehen Wiesbaden sehenswert in Führung: Daniel-Kofi Kyereh (l.). ©Imago/Jan Huebner

Mit einem Dreierpack gegen den KSC hatte Daniel-Kofi Kyereh sein Torekonto auf neun Treffer erhöht. Das war Ende Oktober. Seitdem erlebte der Angreifer des SV Wehen Wiesbaden eine Durststrecke und blieb sechs Spiele ohne Erfolgserlebnis. Bis die Defensive des VfR Aalen am Freitag Abend Schützenhilfe leistete.

Ohne nennenswerten Widerstand durfte Kyereh in der 11. Minute im Angriffsdrittel Tempo aufnehmen und aus der Distanz Maß nehmen. Aalens Torhüter Daniel Bernhardt war bei der tükischen Bogenlampe ohne jede Abwehrchance.

Im Gleichschritt mit dem Sturm des KSC

„Endlich schießt er auch mal. Er kann es doch“, freute sich Manuel Schäffler im Wiesbadener Kurier für seinen Sturmpartner. Mit jeweils zehn Treffern schloss das Duo zum besten Angriff der Liga auf: Karlsruhes Marvin Pourié und Anton Fink können gemeinsam ebenfalls 20 Saisontreffer vorweisen.

Wie groß die Erleichterung war, die von Kyereh abfiel, konnte man an seinem Salto-Jubel erkennen. Sechs Spiele in Serie ohne Erfolgserlebnis bedeuteten seine längste Durststrecke seit rund neun Monaten.

Legt er in der Rückrunde noch was drauf?

Für den TSV Havelse blieb er in der vergangenen Regionalliga-Saison gar 14 Partien am Stück ohne Treffer. Seinem Tor am 1. Spieltag Ende Juli 2017 folgte erst im März 2018 das zweite. Danach war der Knoten aber geplatzt, am Saisonende hatte er schlussendlich elf Treffer erzielt.

Diese Marke ist nun eine Klasse höher zum Greifen nahe und beim SV Wehen Wiesbaden dürfte man nichts dagegen haben, wenn Kyereh eine ähnlich starke Rückrunde spielt wie in Havelse.

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