SV Wehen Wiesbaden: Rehm ohne Angst vor großen Namen

SVWW-Coach peilt Spitzengruppe an

Für neue Saison optimistisch: Wiesbadens Coach Rüdiger Rehm

Selbstbewusst gegen namhafte Konkurrenz: SVWW-Trainer Rüdiger Rehm © imago

Nach den knapp verpassten Relegationsspielen in der vergangenen Saison rechnet sich Trainer Rüdiger Rehm beim SV Wehen Wiesbaden für die bevorstehende Spielzeit offenbar durchaus wieder Chancen auf die Rückkehr in die zweite Liga aus. Die renommierte Konkurrenz durch die Zweitliga-Absteiger und Aufsteiger aus der Regionalliga jedenfalls macht dem Coach dabei keine Angst.

Große Namen garantieren keine großen Leistungen. (SVWW-Coach Rüdiger Rehm)

Das Selbstbewusstsein der Hessen unterstrich Rehm in einem Interview mit dem Fachmagazin Kicker (Heft 51 vom 21.06.2018) nachdrücklich. „Wir erleben gerade bei der WM, dass große Namen keine großen Leistungen garantieren. Die Neulinge müssen erst einmal in der Liga ankommen“, sagte der 39-Jährige.

Kontinuität als Pluspunkt

Im Vergleich zu den Absteigern 1. FC Kaiserlautern und Eintracht Braunschweig sowie den ambitionierten Aufsteigern 1860 München und KFC Uerdingen hält Rehm die personelle Kontinuität beim SVWW für einen Pluspunkt. „Von Vorteil ist natürlich, dass wir fast alle Stammkräfte halten konnten, während sich andere Mannschaften komplett neu aufstellen müssen“, meinte der Coach.

Der Finanzkraft von Rivalen wie München und Uerdingen mit ihren potenten Investoren will Rehm mit guter Arbeit begegnen. Wiesbaden werde „mit unseren Mitteln unseren Job machen“, kündigte der gebürtige Heilbronner einen Konkurrenzkampf auf Augenhöhe an.

Von entscheidender Bedeutung für einen erfolgreichen Saisonverlauf hält Rehm, der mit Wiesbaden in der zurückliegenden Spielzeit als Tabellenvierter die Relegationsspiele nur um Haaresbreite nicht erreicht hatte, die Integration der Neuzugänge ins bisherige Mannschaftsgefüge. Er hoffe auf eine schnelle Einbindung der neuen Spieler und die Entstehung eines Mannschaftsgeistes, sagte Rehm zu seinen Zielen für die Vorbereitung.

Für den Fall der erfolgreichen Bildung einer Balance von jungen und erfahrenen Spieler sieht Rehm sein Team durchaus im Kreis der Aufstiegsaspiranten: „Dann kann es uns gelingen, an die Vorsaison anzuknüpfen.“

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