SV Wehen Wiesbaden: Rehm sorgt für Druckentlastung

Konzentration auf Taktik statt Tabelle

Gedanken an Aufstieg unerwünscht: Wiesbadens Coach Rüdiger Rehm

Fokussierung auf Magdeburg: SVWW-Trainer Rüdiger Rehm © imago

Trainer Rüdiger Rehm hofft beim SV Wehen Wiesbaden für das Topspiel gegen Aufstiegsanwärter 1. FC Mageburg (Freitag) auf eine Reaktion seiner Mannschaft auf die Rückschläge der vergangenen Wochen. Trotz zuletzt drei Pflichtspiel-Niederlagen will der Coach des Tabellendritten nur punktuelle Veränderungen vornehmen.

Wir tun gut daran, die Tabelle auszublenden. (SVWW-Coach Rüdiger Rehm)

Rehm bemüht sich bei den Hessen außerdem um eine Entlastung vom Druck im Aufstiegskampf. „In der aktuellen Phase tun wir gut daran, die Tabelle auszublenden und uns ganz auf die anstehenden Herausforderungen zu konzentrieren“, sagte der 39-Jährige in einem Interview mit dem Fachmagazin Kicker (Heft 31 vom 12.04.2018). Fakt sei allerdings auch, „dass wir ein anderes Gesicht zeigen müssen als zuletzt“.

KSC sitzt Rehm-Team im Nacken

Wiesbaden liegt fünf Runden vor Saisonschluss auf dem Aufstiegsrelegationsplatz fünf Punkte hinter Magdeburg und hat bereits ein Spiel mehr ausgetragen. Im Nacken sitzt dem SVWW allerdings der Karlsruher SC, der nur einen Zähler Rückstand hat.

Von den Dämpfern für Wiesbadens Hoffnungen auf eine Rückkehr in die zweite Liga durch die Pleiten zuletzt bei Preußen Münster (0:1) und davor auf eigenem Platz gegen die Würzburger Kickers (0:2) lässt sich Rehm nicht irritieren: „In den Wochen davor war es auch nicht so, dass alles toll gelaufen ist trotz der sechs Siegen am Stück.“

Entsprechend dürften sich seine Umstellungen für die wegweisende Begegnung mit dem FCM in einem übersichtlichen Rahmen bewegen. Es sei wichtig, „in einer solchen Phase nicht alles über den Haufen zu werfen“, ließ Rehm durchblicken.

Alleine die neuerliche Sperre für Robert Andrich nach dem Platzverweis in Münster zwingt Rehm zu Veränderungen. „Das triff uns sehr“, gestand Rehm ein.

Womöglich jedoch werden dafür Verteidiger Steven Ruprecht und Mittelfeldspieler Sebastian Mrowca nach Verletzungspausen wieder zur Verfügung stehen. Das Duo trainiere wieder mit, „und es sah auch schon gut aus bei den beiden“, sagte Rehm.

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