SV Wehen Wiesbaden: Rehms Sorgen um die Kaderbreite

Zu wenige Alternativen bei Verletzungen

Mit Kaderbreite unzufrieden: Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm

Nicht ganz sorgenfrei: SVWW-Coach Rüdiger Rehm © imago/Martin Hoffmann

Trainer Rüdiger Rehm ist beim SV Wehen Wiesbaden rund eine Woche vor dem Saisonauftaktspiel beim VfR Aalen trotz einer weitgehend gelungenen Vorbereitung noch nicht völlig zufrieden mit dem Stand der Dinge. Der Coach macht sich Sorgen um die Breite des Kaders.

Wir haben noch einige Baustellen im Kader. (SVWW-Coach Rüdiger Rehm)

Für den Fall von Verletzungen bei voraussichtlichen Stammspielern fürchtet Rehm offenbar nur eine unzureichende Auswahl an Alternativen. „Wir haben noch einige Baustellen im Kader, weniger in der Topbesetzung“, sagte der 39-Jährige im Wiesbadener Kurier.

Fünf Patienten im SVWW-Lazarett

Momentan bilden gleich fünf Spieler das Lazarett der Hessen. Allerdings geht Rehm davon aus, dass sowohl der angeschlagene Niklas Dams als auch Jeremias Lorch, Nicklas Shipnoski und Giuliano Modica nach Magen-Darm-Infekten bis zum ersten Liga-Spiel wieder einsatzbereit sein werden. Lediglich Max Dittgen fehlt beim früheren Zweitligisten noch längere Zeit.

Das letzte Testspiel gegen den benachbarten Pokalsieger Eintracht Frankfurt soll für Wiesbaden wie von Rehm erhofft die ultimative Generalprobe seiner Wunschformation für den Auftritt in Aalen werden. „Es werden in Aalen keine zehn anderen Spieler auflaufen“, sagte Rehm.

Der gebürtige Heilbronner will aus der Aufstellung für das erste Punktspiel allerdings zugleich noch nicht allzu viel Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf zumessen. Rehm betonte, dass sich in der Vergangenheit im Saisonverlauf immer wieder auch noch andere Zusammenstellungen herauskristallisiert hätten.

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