SV Wehen Wiesbaden: Ruprecht deutet Probleme an

Druck keine Ursache für verpasste Relegation

Deutet interne Probleme an: Wiesbadens Abwehrspieler Steven Ruprecht

Frustriert: SVWW-Verteidiger Steven Ruprecht © imago/jan huebner

Nach der verpassten Zweitliga-Relegation sind beim SV Wehen Wiesbaden die Aufräumarbeiten im Gange. Dabei deutete Abwehrspieler Steven Ruprecht in einer „sehr enttäuschten Gefühlslage“ auch interne Probleme im Team von Trainer Rüdiger Rehm als Ursache für das verfehlte Ziel an.

Ich glaube nicht, dass es mit zu viel Druck zusammenhing. (SVWW-Verteidiger Steven Ruprecht)

Die Suche nach Erklärungen sei schwer, meinte Ruprecht im Wiesbadener Kurier zwar, machte danach aber auch vielsagende Andeutungen: Teilweise seien es „vielleicht auch Dinge, die man nur innerhalb der Mannschaft bespricht. Nur so viel: Ich glaube nicht, dass es mit zu viel Druck zusammenhing“.

Pokal-Teilnahme als Trostpreis

Wiesbaden hat als Tabellenvierter nach dem 1:3 beim SC Paderborn vor dem letzten Spieltag bei vier Punkten Rückstand auf den drittplatzierten Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC keine Chance mehr auf den ursprünglich angestrebten Relegationsrang. Lediglich einen Platz im nächsten DFB-Pokal konnten sich die ambitionierten Hessen sichern.

Ruprecht sieht im Saisonrückblick auch qualitative Mängel bei seiner Mannschaft. Die Chance auf die Relegation wäre „sicher nicht“ erst in Paderborn verspielt worden, konstatierte der 30-Jährige: „Am Ende muss man sich eingestehen: Drei Mannschaften waren besser – und wir dementsprechend einfach nicht genug.“

Aus Sicht von Sportdirektor Christian Hoch lag die entscheidende Schwäche im zweiten Saisonabschnitt im Abwehrverhalten. „Die defensive Stabilität ist uns in der Rückrunde ein Stück weit abhanden gekommen“, sagte Hock in seiner Analyse.

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