SV Wehen Wiesbaden: Schießt sich Diawusie in die 3. Liga?

Flügelflitzer trifft auf seinen Stammverein

Agyemang Diawusie nimmt Tempo auf.

Trifft in der Relegation auf seinen Stammverein: Agyemang Diawusie. ©imago images/Martin Hoffmann

Die Teilnahme an der Relegation war bereits zuvor eingetütet, trotzdem stellte der SV Wehen Wiesbaden am letzten Spieltag noch einen neuen Klubrekord auf: 70 Punkte fuhren die Hessen in ihren zehn Jahren in der eingleisigen 3. Liga zuvor noch nie ein.

Das gelang mit einem 3:2-Sieg über Uerdingen, bei dem Trainer Rüdiger Rehm wie angekündigt heftig rotierte, um möglichst vielen Akteuren vor den beiden wichtigsten Spielen der Saison noch zu Rhythmus zu verhelfen. Einer von ihnen war Agyemang Diawusie, der sich mit einem Tor und einer Vorlage prächtig einfügte.

Erst Aufstieg, dann persönlicher Abstieg?

Für den Flügelflitzer werden die beiden Partien gegen Ingolstadt wohl noch etwas besonderer sein als für seine Mitspieler: Diawusie schloss sich im vergangenen Sommer den „Schanzern“ an, wurde dort aber nicht richtig glücklich. Lediglich 15 Zweitliga-Minuten konnte er in der Hinrunde sammeln, im Winter folgte eine Leihe zurück zum SVWW.

Dort stehen bislang 14 Einsätze für den pfeilschnellen Angreifer in der Statistik, in denen er zwei Treffer erzielte und fünf weitere vorbereitete. Weitere sollen nach Möglichkeit in den Relegationsspielen hinzukommen, obwohl diese einen dramatischen Einfluss auf seine persönliche Zukunft haben könnten.

Denn die Leihe nach Wehen Wiesbaden endet im Sommer, an der Donau hingegen ist sein Kontrakt noch bis 2021 gültig. Denkbar also, dass er seinen Stammverein und damit auch sich selbst in die 3. Liga schießt.

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