Viktoria Köln: Bunjaku wird nicht altersmüde

Keine Sorgen trotz Vertragsende im Sommer

Autor: Luis Hagen Veröffentlicht: Sonntag, 29.03.2020 | 08:00
Albert Bunjaku beim Torjubel.

Albert Bunjaku hat trotz voranschreitendem Alter seinen Torriecher nicht verloren. ©imago images/HMB Media

Jeden Sommer laufen zahlreiche Verträge aus, natürlich auch in der 3. Liga. Bisher konnten sich die meisten Spieler sicher sein, schnell einen neuen Klub zu finden. Diese Zeit ist – vor dem Hintergrund von Corona und der damit verbundenen wirtschaftlichen Schieflage an einigen Drittliga-Standorten – erstmal vorbei.

Doch es gibt Spieler, die sich trotz Vertragsende 2020 keine Sorgen um einen neuen Arbeitsplatz machen müssen. Liga-Drei.de stellt sie vor. Heute geht’s mit Albert Bunjaku von Viktoria Köln weiter.

Lobeshymne zum Saisonstart

„Dieser Bunjaku! Dieser Bunjaku! Dieser Bunjaku! Dieser Bunjaku! Welch ein Start in die neue Spielzeit der 3. Liga für ihn, den Mittelstürmer, der diese Position noch so ausübt, wie sie einst definiert war und wie sie ein bald 36-Jähriger noch gelernt hat.

Zwar mit der 12 auf dem Trikot, doch wie ein echter Neuner: Zentral stürmen, zentral schießen, zentral köpfen, zentral treffen. Zweimal in Magdeburg beim 3:3 und nun gleich wieder zweimal beim 3:2 gegen Chemnitz. Macht 4 Tore, 4 Punkte für seinen Klub, Viktoria Köln, und seinen Trainer, Pavel Dotchev.“

So beschrieb Liga-Drei.de den mitreißenden Albert Bunjaku vor acht Monaten. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt erahnen, dass diese kleine Laudatio danach beinahe in jedem anderem Abschnitt dieser Spielzeit ein weiteres Mal hätte platziert werden können.

Der Superman von der Schäl Sick

Denn Albert Bunjaku ist ein Phänomen, mehr noch, vielleicht gar eine Art Superman der 3. Liga. Bunjaku hat an 26 der 27 Spieltage dieser Saison teilgenommen. Inzwischen hat er 16 Treffer erzielt, bei zwei weiteren Toren als Vorbereiter mitgewirkt und dabei so manche Kastanie für sein Team aus dem Feuer geholt.

Eigentlich sind Spieler seines Alters allenfalls noch als Teilzeitkräfte aktiv. Mit Einsätzen voller Augenmaß und Achtsamkeit. Der Körper eines 36-Jährigen torgefährlichen Angreifers, der in der Regel von den Spezialisten für das Grobe in die Mangel genommen wird, ist einer ständigen Bedrohung ausgesetzt je länger er auf dem Spielfeld präsent ist.

Bunjaku/Dotchev die Dritte

Doch Albert Bunjaku scheint alle diese Gefahren an sich abprallen zu lassen und alle Gesetze des Älterwerdens außer Kraft zu setzen. Dieser Fußball-Oldie ist für Viktoria im Dauereinsatz, ist Vorkämpfer und Antreiber. Eben genauso wie er es immer gewesen ist, wenn Pavel Dotchev sein Chef war.

Das Duo Bunjaku/Dotchev verkörpert seit mehr als einem Fußballjahrzehnt viel mehr als nur eine erfolgreiche Trainer-Spieler-Beziehung. Es ist die dritte Zusammenarbeit seither, die Beiden stets sehr guttut. Bunjaku profitiert von Dotchevs grenzenlosem Vertrauen, Dotchev von Bunjakus Spielintelligenz, Leader-Tugenden und eiskalten Verwerter-Qualitäten. In Erfurt, in Aue und nun bei der Viktoria in Köln.

„ Einfach ein fantastischer Mensch. ”
Pavel Dotchev über Albert Bunjaku

Dotchev hat das Phänomen Bunjaku gegenüber Liga-Drei.de einmal so beschrieben: „Albert ist ein Musterprofi, absolviert fleißig sein individuelles Fitnessprogramm, ernährt sich bewusst gesund und nach modernsten Erkenntnissen. Er strahlt immer Lebensfreude aus, hat stets ein Ohr für seine Teamkollegen, ist einfach ein fantastischer Mensch.“

Unsere Prognose: Wer so überzeugend seinem Alter zu trotzen vermag wie Albert Bunjaku, für den wird auch in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga ein Startplatz bereitstehen.

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