Viktoria Köln: Dotchev zeigt sich fair

Trainer hadert nicht mit Schiedsrichter

Pavel Dotchev gibt als Trainer von Viktoria Köln Anweisungen

Keine Kritik am Schiedsrichter. Pavel Dotchev zeigte sich trotz nicht gegebenem Tor als fairer Sportsmann. ©imago images/picture Point

Pavel Dotchev hätte allen Grund zur Aufregung gehabt, wurde der Viktoria am Freitagabend gegen den 1.FC Magdeburg ein klares Tor geklaut. Als Thore Jacobsen in der 5. Minute einen Ball abwehrt, liegt dieser deutlich, fast einen halben Meter, hinter der Linie (im Video bei Magenta Sport zu sehen). Während sich der ein oder andere Viktoria-Spieler nach der Partie erzürnt über die krasse Fehlentscheidung zeigte, bewahrte der Trainer die Contenance.

Über die Saison gleicht sich alles aus. (Pavel Dotchev)

Gegenüber Magenta Sport erklärte Dotchev: „Wir haben in Meppen eine ähnliche Situation gehabt, wo wir ein Tor erzielt haben und es auch nicht gegeben wurde. Heute wieder, aber ich denke, dass ist jetzt keine Kritik an Niemanden. Über die Saison gleicht sich alles aus und irgendwann haben wir vielleicht das Glück mehr auf unserer Seite.“

Magdeburg deutlich besser

Dotchev wusste, dass seine Mannschaft in der zweiten Hälfte bereits Glück auf ihrer Seite hatte – nicht nur wegen eines ebenfalls nicht gegebenen, jedoch nicht eindeutig zu belegenden Treffers des FCM – und am Ende mit dem 1:1 gut bedient war. Der Gast aus Magdeburg dominierte nach dem Seitenwechsel das Spielgeschehen und hatte mehrere hochkarätige Chancen, das Spiel zu entscheiden und alle drei Punkte aus dem Sportpark Höhenberg zu entführen. 

„Zwei, dreimal war es sehr knifflig vor dem Tor“, kannte Dotchev die Überlegenheit des FCM an, der „zweite Halbzeit sehr gut stand“. Viele unnötige Ballverluste im Aufbau haben dem Zweitliga-Absteiger in die Karten gespielt, der im Umschaltspiel vieles richtig machte, sich vor dem Tor aber nicht belohnte.

Mit dem Punkt kann die Viktoria daher deutlich besser leben, sollte vor den kommenden Aufgaben aber gewarnt sein. Zwar sind die 20 Zähler bislang eine starke Ausbeute, der Trend der letzten Wochen mit fünf sieglosen Partien in Folge zeigt nach unten. In den nächsten vier Partien geht es für die Dotchev-Elf gleich dreimal gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel, aus dem sich der Aufsteiger dauerhaft fernhalten will. Am besten mit Siegen.

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