Viktoria Köln: Gegentore nach Muster

Standardschwäche macht sich bemerkbar

Pavel Dotchev als Trainer von Viktoria Köln

Probleme im oberen Stockwerk: Pavel Dotchevs Mannschaft kassierte zuletzt viele Gegentore nach Standards. ©Imago images/Herbert Bucco

Nach zwölf Spieltagen auf Rang sechs – diese Platzierung hätte Aufsteiger Viktoria Köln vor der Saison mit Sicherheit unterschrieben. Der Trend zeigt bei der Elf von Trainer Pavel Dotchev allerdings nach unten, seit vier Spielen gab es keinen Sieg mehr für die Mannen von der rechten Rheinseite.

Hauptgrund dafür: Die löchrige Defensive, die in den letzten drei Partien insgesamt sieben Gegentreffer kassierte. Dabei zeichnet sich ein ganz klares Muster ab: Vier dieser Gegentore fielen bereits in den ersten 20 Spielminuten. So bemerkte auch Pavel Dotchev nach dem gestrigen Spiel beim SV Meppen bei MagentaSport: „Was bei uns absolut ein Problem ist: dass wir fast in jedem Spiel am Anfang ein Gegentor kriegen. Dann laufen wir die ganze Zeit der Musik hinterher.“

Standardschwäche

Noch bezeichnender ist bei einer näheren Betrachtung der frühen Gegentore: Drei davon fielen nach Standards. So lag die Viktoria beim FSV Zwickau früh durch einen Treffer nach einem Freistoß zurück, gegen Mannheim fiel das 0:2 nach einer Ecke und gegen Meppen war es schließlich wieder ein Freistoß, bei dem die Mannschaft völlig unsortiert wirkte.

Was sicherlich auch eine Rolle bei der Standardschwäche spielt: Bis auf die Innenverteidiger hat die Viktoria wenig  sehr großgewachsene Spieler im Aufgebot. Zudem stimmte zuletzt das Timing beim Kopfball nicht, wie zum Beispiel von Lars Dietz gegen den sechs Zentimeter kleineren Thilo Leugers vom SV Meppen am gestrigen Montag.

Aus Viktoria-Sicht positiv ist nun, dass die Mannschaft trotz der frühen Gegentore zuletzt eine Reaktion zeigte, gegen Mannheim bereits in der ersten Halbzeit, im Emsland nach der Pause. Dotchev fordert von seiner Mannschaft nun über die gesamte Spielzeit eine „Mischung aus Gallikeit und Fußballspielen“.

Gefordert wird das schon am Freitag sein, wenn der 1. FC Magdeburg zum Flutlichtspiel im Sportpark Höhenberg gastiert. Der Trainer weiß,  wie man gegen den FCM besteht, verlor mit seinen Mannschaften nur zwei von sieben Spielen gegen Magdeburg – zu einer Fortsetzung der guten Bilanz ist allerdings eine Steigerung zu Spielbeginn und speziell bei Standards nötig.

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