Viktoria Köln: Lange Pausen für Lewerenz & Kyere

Duo verletzt sich im Training

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 27.04.2020 | 08:52
Steven Lewerenz (l.) gegen Unterhachings Christoph Greger.

Steven Lewerenz (l) wurde nach seinem Winter-Wechsel sofort eine Verstärkung. ©imago images/Passion2Press

Seit rund eineinhalb Wochen befindet sich Viktoria Köln wieder im Training. Auch wenn dieses unter Auflagen stattfindet, war Trainer Pavel Dotchev zufrieden mit dem Fitnesszustand, in dem sich seine Spieler nach der Zeit im Home-Office wieder auf den Platz begaben.

Zwei Akteure werden nun vorerst aber wieder kürzertreten müssen. Steven Lewerenz fällt mit einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich mindestens vier Wochen aus, Bernard Kyere zog sich einen Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel zu.

Saisonaus für Kyere?

„Er wird sechs bis acht Wochen pausieren müssen“, verkündet der sportliche Leiter Marcus Steegmann im Kicker (Ausgabe vom 27.04.2020), dass Pechvogel Kyere den nächsten Rückschlag hinnehmen musste. Erst im Sommer vom Rivalen Fortuna an die „Schäl Sick“ gewechselt, ist es für den 24-Jährigen bereits die dritte verletzungsbedingte Pause in dieser Spielzeit.

Nach einem Adduktorenabriss im vergangenen Juli und muskulären Problemen im Dezember kann Kyere bis dato erst sechs Saisoneinsätze vorweisen. Bei einer Pause von rund zwei Monaten und der weiterhin unklaren Situation, ob der Ball in der 3. Liga in dieser Spielzeit nochmal rollt, könnte das schlimmstenfalls das Saisonende für den Innenverteidiger bedeuten.

In den letzten vier Partien vor der Unterbrechung setzte Dotchev auf Dominik Lanius und Winter-Neuzugang Sead Hajrovic als zentrales Abwehr-Duo. Mit Lars Dietz (Rückkehr nach Handbruch), Tobias Willers und Dario De Vita stehen dem Bulgaren zudem drei weitere Innenverteidiger zur Verfügung.

Lewerenz zuletzt auf rechts gesetzt

Für die Offensive bitter wäre ein Verzicht auf Steven Lewerenz allemal. Im Winter nach einem halben Jahr aus Belgien nach Deutschland zurückgekehrt, empfahl sich der 28-Jährige mit zwei Joker-Toren in seinen ersten drei Einsätzen für mehr.

Zuletzt ließ Dotchev den gebürtigen Hamburger drei Mal in Serie in der Startelf ran, was Lewerenz ihm mit seinen Saisontoren drei und vier dankte. Sollte die Saison weitergehen, bevor der Flügelstürmer wieder eine Alternative darstellt, dürfte Kevin Holzweiler wieder auf die rechte Seite rücken.