Pascal Sohm vom HFC grätscht gegen Dominik Schad vom FCK

Erkämpft sich der HFC in Kaiserslautern weitere Punkte für den Aufstieg? ©Imago Images/Jan Huebner

Am Samstag (Anstoß: 14 Uhr) kommt es zwischen Kaiserslautern und Halle zum Duelle zweier Teams, die nach Schwächephasen wieder in Form gekommen sind. Während die „Roten Teufel“ zuletzt drei Siege in Folge holten, waren es beim Halleschen FC immerhin zwei. Beide sind auf einem guten Weg, bis Weihnachten die jeweiligen kurzfristigen Ziele zu erreichen, die da wären Abstand zu den Abstiegsplätzen bzw. Sicherung des Aufstiegsranges. Doch drei weitere Punkte für das eigene Vorhaben kann am Samstag nur einer holen.

1. FC Kaiserslautern: Kühlwetter fehlt

Die Arbeit von Trainer Boris Schommers scheint sich inzwischen auszuwirken. Mit Uerdingen, Rostock und Viktoria Köln wurden drei Teams geschlagen, die man so überholen oder an die man sich tabellarisch zumindest annähern konnte.

Der Erfolg lässt sich dabei an der Personalie Christian Kühlwetter gut ablesen: Der Hoffnungsträger, der zuvor erst ein Saisontor erzielt hatte, traf in jedem der letzten drei Spiele. Doch nun fehlt er wegen der fünften Gelben Karte. Das ist bitter, denn mit Florian Pick und Timmy Thiele bildete er zuletzt ein brandgefährliches Trio.

Seinen Platz am rechten Flügel einnehmen wird wohl Simon Skarlatidis, der sich mit einem Traumtor nach Einwechslung schon in der Vorwoche empfahl. Ansonsten wird die Elf, die Viktoria bezwang, wohl unverändert bleiben, außer Carlo Sickinger wird von seiner Fußprellung noch nicht ausreichend erholt sein. In diesem Fall würde Gino Fechner in die Mannschaft rücken.

Im Kapitän würde aber ein wichtiger Antreiber fehlen, der gerade im letzten Heimspiel des Jahres den Funken auf die eigenen Fans überspringen lassen könnte. Das war zuletzt nicht oft der Fall, auch weil wenig los ist in den Partien auf dem Betzenberg: Mit nur zwanzig Toren fielen in keinem Drittliga-Stadion weniger Treffer.

Hallescher FC: Boyd wieder von Beginn an?

Nach nur einem Sieg aus sechs Spielen fing sich der Hallesche FC zuletzt wieder und gewann gegen Jena sowie – ganz wichtig – gegen den MSV Duisburg. Damit konnte der Abstand zum Tabellenführer auf drei Punkte reduziert werden.

Für Erstaunen sorgte vor allen, dass diese beiden Siege ohne Terrence Boyd in der Startelf errungen wurden. Allerdings traf der Stürmer in beiden Partien nach seiner Einwechslung, gegen den MSV sogar mit einem klaren Tor-des-Monats-Kandidaten. Der US-Amerikaner dürfte daher in die Anfangsformation zurückkehren.

Diese muss Trainer Torsten Ziegner in jedem Fall umbauen, denn Björn Jopek ist Gelb-gesperrt. Bentley Baxter Bahn und Pascal Sohm werden wohl jeweils eine Position nach hinten rücken, um Platz für den Torjäger zu machen. 

Ein Tor des Mittelstürmer könnte schon genügen, denn auswärts kassiert kein Team weniger Tore als Halle. Nur fünf Gegentreffer zeugen von solider Defensive auf fremdem Platz. Ziegner fordert aber für die Partie am Samstag auch wieder mehr Mut im eigenen Ballbesitz.

Unser abschließender Wett Tipp:

Halle hat sein Tief überwunden und ist eines der stärksten Auswärtsteams der Liga. Wir tippen auf drei Punkte für die Gäste. Dazu empfehlen wir die erhöhte Quote von Interwetten. » Jetzt mit 13.00-Quote (statt 2.70) bei Interwetten auf HFC-Sieg wetten.