Carlo Sickinger vom FCK gegen Leroy Jacques Mickels vom MSV Duisburg

Kann sich der MSV endlich von der Konkurrenz absetzen? ©Imago images/Revierfoto

Das Duell, das es schon im Gründungsjahr der Bundesliga gab hat auch bei der aktuellen Tabellenkonstellation noch seinen Reiz. Der MSV braucht dringend Siege, um seinen Aufstiegsplatz zu festigen, dem FCK fehlen noch ein paar Punkte, um vor dem Abstieg ganz sicher zu sein. Im Hinterkopf der „Roten Teufel“ mag sogar noch leise Hoffnung auf die Relegation existieren.

1. FC Kaiserslautern: Kühlwetter und Pick unverzichtbar

Der FCK war nicht immer überzeugend in den letzten Partien, aber ist dennoch sechs Spielen ungeschlagen. Mit Siegen gegen Magdeburg und Jena wurden wichtige Zähler gegen den Abstieg gesammelt, sodass der Blick sogar vorsichtig nach oben gehen kann.

Zu Gute kommt den Pfälzern ihr großer Kader, der Trainer Boris Schommers eine zumindest vorsichtige Rotation erlaubt. Auf Christian Kühlwetter und Florian Pick wird nie verzichtet, doch sonst kamen auch Talent Anas Bakhat und der bisher wenig eingesetzte Lucas Röser zu Plätzen in der Startelf.

Gegen Duisburg ist aber mit der bestmöglichen Elf zu rechnen, sodass Janik Bachman wieder vor der Abwehr zu erwarten ist. Simon Skarlatidis und Andri Runar Bjarnason sind wohl eher noch keine Option nach Verletzungen.

Großer Vorteil des FCK ist die aktuelle Heimserie. Durch das getauschte Heimrecht ist die Partie gegen die „Zebras“ das dritte Heimspiel in Folge. Da die Lauterer seit Anfang November nicht mehr im eigene Stadion verloren, ein gutes Vorzeichen.

MSV Duisburg: Viele Fragezeichen

Der MSV profitiert bei eigenen Punktverlusten nach wie vor von den Patzern der Verfolger und steht weiter auf Platz eins. Daher war der Sieg über Chemnitz enorm wichtig, auch weil es der erste seit dem Re-Start war.

Außerdem zeigte sich, dass der Kader auch viele Ausfälle kompensieren kann. Ahmet Engin ist auch am Mittwoch noch gesperrt, Joshua Bitter und Petar Sliskovic bis Saisonende verletzt. Mit muskulären Problemen meldeten sich gegen Chemnitz zudem Vincent Vermeij, Marvin Compper und Arne Sicker ab. Hinter diesen drei steht demnach auch für Mittwoch noch ein Fragezeichen. 

Viele Optionen hat Trainer Torsten Lieberknecht nicht. Sollte sich keiner der Angeschlagenen zurückmelden, könnte daher dieselbe Startelf beibehalten werden.

Auch um hinten raus Kräfte zu sparen, sollte es erneut Ziel sein, wie in den letzten vier Partien mit einer Führung in die Pause zu gehen. Der FCK konnte nämlich in der laufenden Saison einen Pausenrückstand noch nie in einen Sieg drehen und erst einmal einen Punkt holen.

Unser abschließender Wett Tipp:

Der MSV hat viele Ausfälle zu verkraften, während der FCK fast aus dem Vollen schöpft. Hinzu kommt die Heimstärke der Gastgeber: Die Tendenz geht zu Kaiserslautern. » Jetzt mit 18.00-Quote (statt 2.55) bei Wirwetten auf FCK-Sieg wetten.