Vorschau auf Kaiserslautern gegen Fortuna Köln

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 17.09.2018

Will sein Torekonto gegen Fortuna Köln erhöhen: Timmy Thiele (m.).

Auf Kaiserslauterns Timmy Thiele (m.) lastet der Druck, den verletzten Lukas Spalvis zu ersetzen. © Imago/Kruczynski

Etwas mehr als 20 Jahre gingen sich der 1. FC Kaiserslautern und Fortuna Köln erfolgreich aus dem Weg, am 7. Spieltag der Drittliga Saison 2018/19 treffen die beiden Klubs wieder aufeinander. Während die Gastgeber noch mit dem Umbruch, der auf den Zweitliga-Abstieg folgte, zu kämpfen haben, rangieren die Domstädter im Mittelfeld der Tabelle und sind im Soll, wenn es um das selbsterklärte Ziel Klassenerhalt geht.

1. FC Kaiserslautern: Es müssen mehr Tore her

So richtig ist der FCK noch nicht in der 3. Liga angekommen. Der Auftakt gegen 1860 München erinnerte an längst vergangene Bundesliga-Zeiten, der 1:0-Sieg war die Kirsche auf der Torte. So ging es aber nicht weiter, aus den vergangenen sechs Spielen holten die Roten Teufel magere drei Punkte. Der Sturz bis auf Rang 15 ist die logische Folge daraus.

Dazu kamen dann noch Verletzungssorgen. Angreifer Lukas Spalvis fällt mit einer Knieverletzung wochenlang aus, darum dürfte das neue Sturmduo aus Timmy Thiele und Julius Biada bestehen. Auf ihren Schultern ruht jetzt die Last, den gemeinsam mit Lotte schwächsten Angriff der Liga (nur vier Saisontore) konkurrenzfähig zu machen. Dass zwei dieser Tore von Verteidigern erzielt wurden, stellt ihren Kollegen aus Mittelfeld und Angriff ein wenig schmeichelhaftes Zeugnis aus. Die sportliche Situation macht auch die leidgeprüften Fans nervös, was Cheftrainer Michael Frontzeck verstehen kann.

Innenverteidiger Andre Hainault wird das Duell mit Köln auf Grund einer Schulterverletzung ebenfalls verpassen, statt seiner dürfte Lukas Gottwalt in der Startformation bleiben. Der 20-Jährige überzeugte bei seinem Drittliga-Debüt gegen Zwickau und wurde prompt mit einem Profivertrag belohnt.

Fortuna Köln: Dahmani vor Rückkehr

Die Ausgeglichenheit ist bisher Kölns größter Trumpf. Die sieben Saisontore verteilen sich auf sechs Spieler, die Mannschaft ist schwer auszurechnen. Mit etwas mehr Konstanz – drei Siegen stehen vier Niederlagen gegenüber – wäre sogar mehr drin als der momentan zehnte Tabellenplatz. Dabei zeigt der Trend nach oben, zuletzt gewann Fortuna erstmals in dieser Spielzeit zwei Spiele in Folge und blieb dabei in Braunschweig und gegen Jena ohne Gegentreffer.

Moritz Fritz und Maurice Exslager, letzterer machte auf Grund eines Muskelfaserrisses noch kein Saisonspiel, fehlen verletzt. Uwe Koschinat war zuletzt kein Freund von Rotation, in den vergangenen drei Spielen schickte er immer die gleiche Startformation ins Rennen. Auch am 4-2-3-1-System hielt der Cheftrainer fest.  Nachdem Leitwolf Hamdi Dahmani beim 2:0 über Jena nach überstandener Verletzung zu einem Kurzeinsatz kam, erwarten wir den Kapitän diesmal in der Startelf. Michael Eberwein wird dann wohl weichen.

Sollte man in Kaiserslautern auf den „Betze-Effekt“ hoffen: Dass sich die Fortuna nicht von der lautstarken Atmosphäre bei einem Traditionsklub einschüchtern lässt, bekam bereits Braunschweig zu spüren.

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