1. FC Magdeburg gegen MSV Duisburg

Analyse, Aufstellung & Quote für den 13.09.2019

Timo Perthel vom 1. FC Magdeburg gegen Moritz Stoppelkamp vom MSV Duisburg

Timo Perthel (r.) wird mit Moritz Stoppelkamp alle Hände voll zu tun haben. ©Imago images/Christian Schroedter

Im Duell der beiden Absteiger aus der 2. Bundesliga geht es für beide Mannschaften schon früh in der Saison um einen Big-Point im Rennen um den direkten Wiederaufstieg. Der MSV hat mit einem Spiel weniger zwar die etwas entspanntere Ausgangslage, kann sich aber dennoch keine zwei Niederlagen in Folge erlauben. Beim FCM hängt der Haussegen nach dem dünnen Remis gegen Jena ein wenig schief, die Führungsetage sparte nicht mit Kritik am Trainer und der Mannschaft. Ein Sieg am Freitag würde für jede Seite ein kleines Ruhepolster bilden.

1. FC Magdeburg: Personalsorgen in der Abwehr

In Jena stieß der FCM wieder auf das Problem, mit tief stehenden Gegnern nicht umgehen zu können. Schon zuvor gab es zwischen zwei ansehnlichen Erfolgen gegen offener agierende Meppener und Münchener Löwen ein 0:0 gegen defensive Chemnitzer. Gegen Duisburg sollten sich nun wieder Räume für das Angriffsspiel ergeben.

Wie Trainer Stefan Krämer darauf reagiert, ließ er noch offen, will unter Umständen vom 4-4-2 zum 4-2-3-1 zurückkehren. Da sich zuletzt die Doppelspitze Christian Beck und Sören Bertram als erfolgreich entpuppte, dürfte diese Formation aber wieder den Vorzug erhalten. Verzichten muss Krämer aber dahinter auf Spielmacher Mario Kvesic, der an einer Verhärtung leidet. Björn Rother kann mit einem Einsatz rechnen.

In der Abwehr muss mindestens eine Personalie getauscht werden, denn Jürgen Gjasula fällt mit Armbruch länger aus. Dazu ist der Einsatz von Timo Perthel fraglich. Innen wird Brian Koglin auflaufen, wer links in der Viererkette ran darf, sollte Perthel ausfallen, ist schon eher kritisch. Thore Jacobsen wäre die nominelle Alternative, spielte aber zuletzt im Mittelfeld.

So wird die Defensive womöglich zur größeren Baustelle als die gescholtene Offensive. Die Abwehr war bislang nämlich äußerst stabil: Als einziges Team der Liga kassierte Magdeburg noch in keinem Spiel mehr als einen Gegentreffer.

MSV Duisburg: Liefert der Angriff wieder?

Der MSV Duisburg konnte durch das ausgefallene Spiel gegen Meppen insgesamt drei Wochen Liga-Pause machen, spielte währenddessen nur im Landespokal gegen den unterklassiegen SC Oberhausen. Standesgemäß und als weitere Beleg für die gute Offensive gewannen die "Zebras" mit 11:0.

Der Sturm ist das Prunkstück der Meidericher. In jedem Spiel wurde getroffen, trotz einer Partie weniger hat das Team von Torsten Lieberknecht den zweitgefährlichsten Angriff der Liga. Allerdings könnte dieser ins Stocken geraten, denn mit Connor Krempicki fällt ein wichtiger Kreativspieler im Mittelfeld aus.

Lukas Daschner könnte ihn als "Zehner" ersetzen, sofern nicht Neuzugang Maximilian Jansen gleich in den Kader rückt. Die linke Seite würde dann ein Fall für Leroy-Jacques Mickels, der zu seinem ersten Startelfeinsatz käme.

Ansonsten gibt es wenig Grund zur Veränderung, auch wenn die Abwehr gegen Mannheim erneut nicht sattelfest war. Doch es fehlen die Alternativen, sodass wohl vorne einfach wieder ein Tor mehr erzielt werden muss, als hinten gefangen wird.

Unser abschließender Wett Tipp:

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