Christian Kühlwetter beim FCK

Drei Spiele drei Tore: Christian Kühlwetter (r.) hat gute Erinnerungen an den FCC. ©Imago images/Eibner

Reisestress? Beim FCK Fehlanzeige. Nachdem er das Heimrecht mit Carl Zeiss Jena tauschte, tritt er wie bereits am Mittwoch gegen 1860 München auch am Sonntag gegen Carl Zeiss Jena im Fritz-Walter-Stadion an. Aufgrund der jüngsten Heimbilanz ist das allerdings nur bedingt ein Vorteil – zumal der FCC bereits bewies, dass er in den restlichen Spielen nichts verschenken will.

Carl Zeiss Jena: Moral intakt

Als Tabellenletzter beim Spitzenreiter angetreten – und einen Punkt entführt. Carl Zeiss Jena kann mit seinem Auftritt vom Mittwoch zufrieden sein. Grund dafür ist eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, die einer knackigen Kabinenansprache folgte. Nach dem Spiel brachte es Trainer René Klingbeil nochmal auf den Punkt „Es gibt sich keiner von uns geschlagen. Wir kämpfen um jeden Meter. Die Jungs kämpfen um Verträge. Es geht um Existenzen, die da dran hängen. Es wird sich keiner von uns aufgeben.“

Zeigen dürfen sich im FCC-Kader viele Akteure. Dreimal stellte Klingbeil vor der letzten Partie um, nahm während der Partie fünf Wechsel vor, die auf die Startaufstellung für die kommende Partie hindeuten könnten. Denn die Jenaer Leistungssteigerung kam mit Spielern wie Janis Kübler oder Tim Kircher, die gegen den FCK nun von Anfang an beginnen könnten. In der Offensive wäre der schnelle Joy-Lance Mickels eine sinnvolle Option. Ausfälle gibt es seit dem letzten Auftritt keine zu beklagen.

Für eine positive Herangehensweise sollte der FCC einen Blick in die Historie vermeiden. Das erste Mal standen sich beide Mannschaften im Jahr 1989 im UI-Cup gegenüber. Damals schenkte Lautern-Angreifer Bruno Labbadia FCC-Torhüter Perry Bräutigam zwei Tore ein, der FCK gewann mit 3:1. Von den folgenden elf Partien gegen Lautern gewann der FCC nur zwei.

1. FC Kaiserslautern: Heimspiel als Nachteil?

Schlecht gespielt und trotzdem gewonnen hieß es für den FCK zum Re-Start in Magdeburg. Mehr Mut wünschte sich Trainer Boris Schommers nach der Partie und sah diesen auch unter der Woche gegen 1860 München, weshalb sich Schommers letztlich mit diesem Auftritt seiner Mannschaft „sehr zufrieden“ zeigte.

Auf den vier Punkten aus diesen beiden Spielen können die Roten Teufel aufbauen. Drei weitere Partien in Folge auf dem Betzenberg stehen nun an, was die Regeneration begünstigen dürfte. Allerdings trägt der FCK schon die ganze Saison das Manko der Heimschwäche mit sich herum.

Nur drei Siege gab es im Fritz-Walter-Stadion – letztlich auch ein Grund, warum der FCK im Aufstiegskampf nicht mitmischt. Auch die Probleme in Halbzeit zwei sind altbekannt, die Roten Teufel sind in dieser Hinsicht das drittschwächste Team.

Demgegenüber stehen die neu gewonnen Frühstarter-Qualitäten der Pfälzer, die in den letzten drei Partien immer in der Anfangs-Viertelstunde trafen. Zuletzt war Lucas Röser erfolgreich, er hat aufgrund der guten Partie gegen die Münchner Löwen erneut Startelf-Chancen.

Bekommt dafür Christian Kühlwetter eine Pause? Mit Timmy Thiele saß jedenfalls eine weitere Offensiv-Option zuletzt 90 Minuten auf der Bank. Im Mittelfeld könnte Schommers mit Starke oder Ciftci für mehr Kreativität sorgen. Torhüter Lennart Grill steht nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung.

Unser abschließender Wett Tipp:

Carl Zeiss Jena kämpft, doch hat Reisestrapazen zu überwinden. Der 1. FC Kaiserslautern konnte sich zuletzt steigern und wird sich, wenn er dieses Niveau halten oder nochmals steigern kann, durchsetzen. » Jetzt mit 10.00-Quote (statt 1.55) bei bet-at-home auf FCK-Sieg wetten.