Moritz Stoppelkamp gegen Timo Perthel. Jetzt auf MSV vs FCM wetten

Für Timo Perthel (l.) kommt das Duell mit Duisburg und dessen Kapitän Moritz Stoppelkamp wohl noch zu früh. ©imago images/Christian Schroedter

Die Ambitionen waren zwar andere, statt um einen der vorderen Plätze stecken der MSV Duisburg und der 1. FC Magdeburg tief im Abstiegskampf. Beide Klubs grüßten bereits vom Tabellenende, auch vor dem Nachholspiel am Mittwoch (Anstoß: 19 Uhr) stehen beide punktgleich auf einem Abstiegsplatz. Wer fährt die „Big Points“ ein?

MSV Duisburg: Stark verbessert nach der Pause

Das Tabellenende sind die „Zebras“ seit Sonntag wieder los, durch den 1:0-Sieg über Meppen wurde die Rote Laterne an Lübeck abgegeben. Durch die weiterhin verzerrte Tabelle wird sich der MSV zwar auch im Nachholspiel nicht seiner Abstiegssorgen entledigen können, Magdeburg kann durch einen Sieg allerdings überholt werden.

Dort soll dann auch der Trend bestätigt werden, dass es an der Wedau aufwärts geht: Die letzten beiden Heimspiele konnte Duisburg gewinnen und dabei auch den Trend bestätigen, dass die Schießbude der 2. Halbzeit geschlossen wurde. 22 Gegentore nach dem Seitenwechsel musste Leo Weinkauf bislang hinnehmen, mehr als jeder andere Keeper. Zuletzt überstanden die „Zebras“ aber drei Spiele ohne Dämpfer in Durchgang zwei.

Keine Rolle spielt für Trainer Gino Lettieri im Kampf um den Klassenerhalt derweil das Alter seiner Akteure. Zwei Youngster drängten sich dabei zuletzt erfolgreich im Training auf und bestätigten diese Eindrücke auch, als es darauf ankam.

Die Rede ist von Darius Ghindovean, der in Anbetracht der Verletzungssorgen im zentralen Mittelfeld erneut an der Seite von Wilson Kamavuaka erwartet werden darf. Auch der erst 17-jährige Julian Hettwer machte seine Sache als einzige Spitze gut und da Vincent Vermeij mit Knieproblemen gewaltig wackelt, dürfte sein Speed auch gegen tiefstehende Magdeburger ein probates Mittel sein, den wichtigen Dreier im Kellerduell einzufahren.

1. FC Magdeburg: Nur eine Startelf-Änderung?

Als „einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnete Tobias Müller den 2:0-Sieg über Unterhaching. Nach dem 1:1 gegen Uerdingen eine Woche zuvor gelang dem FCM damit der nächste Sprung, auch wenn die tabellarische Situation weiterhin prekär ist. „Wir haben aber noch lange nichts erreicht“, wollte Müller daher auch nichts überbewerten.

Trotzdem bleibt festzuhalten, dass die „Größten der Welt“ erstmals in dieser Saison auswärts mit einer Führung in die Kabine gingen und diese anschließend ausgebaut werden konnte. Mit Blick auf Duisburg, das nach der Pause (13 Treffer) torgefährlicher ist als davor (acht Treffer), wird diese neu entdeckte Qualität an der Wedau auf die Probe gestellt.

Personell dürfen von Thomas Hoßmang keine Experimente erwartet werden, die Startelf vom Wochenende dürfte erneut das Vertrauen genießen. Eine Änderung ist nur im Mittelfeld-Zentrum zu erwarten, wo Andreas Müller den Vorzug vor Sebastian Jakubiak erhalten dürfte.

Ein Sieg des FCM wäre übrigens eine Premiere. Im DFB-Pokal, der 2. und 3. Liga standen sich beide Klubs bislang sieben Mal gegenüber. Vier dieser Duelle entschieden die „Zebras“ für sich, drei Partien endeten Remis.

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Magenta Sport (Anstoß: Mittwoch, 19 Uhr), Kommentar: Christian Straßburger, Moderation: Cedric Pick

Tipp & Quoten zum Spiel

Hohe Ansprüche & viel Potential, die aber nicht erfüllt bzw. abgerufen werden: Duisburg und Magdeburg weisen viele Parallelen auf. Da der FCM dem MSV offenkundig liegt, erwarten wir einen Heimsieg. » Jetzt mit stark erhöhter 10.00-Quote (statt regulär 2.43) bei bet-at-home auf Duisburg-Sieg tippen!