Wehen Wiesbaden: Klappt’s noch mit Rang zwei?

Rüdiger Rehm fordert Konstanz

Rüdiger Rehm von Wehen Wiesbaden

Rüdiger Rehm will sein Team auch in den letzten drei Spielen pushen. ©Imago images/Osnapix

Mit einer vor allem in der ersten Hälfte überzeugenden Darbietung sicherte sich der SV Wehen Wiesbaden gegen den 1. FCK ein 2:0 und damit den Relegationsrang drei. In den verbleibenden Partie gilt es nun, diesen zu sichern und Druck auf den vier Punkte davor liegenden KSC zu machen. Dafür müssen aber laut Trainer Rüdiger Rehm klare Voraussetzungen erfüllt sein.

Keine Ausreden zulassen

„Zuversichtlich macht mich nur, wenn wir genauso auftreten wie heute,“ blickte Rehm bei Magenta Sport auf die kommenden Wochen voraus, dabei aber gleichzeitig auf die jüngsten Auswärtsspiele zurück. „Das haben wir in Jena und Zwickau nicht gemacht, deswegen haben wir es nicht verdient, dort zu gewinnen.“ 

In Lotte erwartet er aber am Samstag erneut einen starken Auftritt. „Jetzt lassen wir nicht mehr nach,“ ließ der 40-Jährige auch die Ausfälle von Manuel Schäffler und Sebastian Mrowca durch Sperren gleich von vorneherein nicht als Ausreden gelten.

Dass sein Kader ausreichend Breite und Tiefe hat, zeigte sich gerade gegen den FCK. Die Gelbsperre von Daniel-Kofi Kyereh fiel kaum ins Gewicht, er wird nun bei den Sportfreunden für Schäffler stürmen. Mit Patrick Schönfeld meldete sich eine weitere Option für das Mittelfeld eindrucksvoll nach langer Leidenszeit zurück.

Stolpert der KSC noch?

Einzig die Innenverteidigung könnte ein kleines bisschen Sorgen machen, denn dort war Mrowca schon als Vertreter des verletzten Niklas Dams aktiv. Sören Reddemann hatte gegen Jena keinen guten Tag, war gegen den FCK gar nicht im Kader. Giuliano Modica spielte erst viermal in dieser Saison, sodass eigentlich nur der eigentlich im Mittelfeld beheimatete Jeremias Lorch bleibt.

Übersteht der SVWW aber das unangenehme Auswärtsspiel gegen den Abstiegskandidaten am Lotter Kreuz ohne Punktverlust, ist das Restprogramm ein kleiner Vorteil gegenüber dem KSC. Dieser trifft noch auf die Remis-Könige aus Großaspach und am letzten Spieltag auf den HFC, während die Hessen noch sicherlich nicht mehr defensiv agierende Osnabrücker empfangen und schließlich zum KFC Uerdingen fahren, für den es um nichts mehr geht.

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