Chemnitzer FC beobachtet Patrick Hobsch

Stürmer des VfB Lübeck wäre ablösefrei

Patrick Hobsch vom VfB Lübeck gegen Daniel Buballa vom FC St. Pauli

Ganz der Papa: Patrick Hobsch (l.) weiß, wo das Tor steht. ©Imago images/Hübner

Der Chemnitzer FC hat sich in den Wochen und Monaten vor der Saisonunterbrechung eine herrvorragende Ausgangsposition im Abstiegskampf geschaffen. Die Sachsen stehen auf Platz 13 in der Tabelle und haben einen guten Lauf.

Im zweiten Jahr durchgestartet

Kein Wunder, dass man bei den Himmelblauen sowohl für die Regionalliga- als auch für die 3. Liga plant. Wohl einzig für den letzteren Fall relevant ist das Interesse, das nach Informationen von Liga-Drei.de seitens des CFC an Patrick Hobsch vom VfB Lübeck besteht.

Mit 13 Toren und sechs Vorlagen in den bisher absolvierten 25 Spielen ist der Sohn von Ex-Bundesliga-Torjäger Bernd Hobsch endlich an der Lohmühle angekommen. Seine Debüt-Saison war nach seinem Wechsel aus Bayreuth im Sommer 2018 durch eine langwierige Verletzung gehörig verhagelt worden.

VfB ist erster Ansprechpartner

Hobsch, dessen Vertrag ausläuft, erwartet dieser Tage mit seinem Kollegen die Entscheidung über die Fortführung oder Wertung der Regionalliga Nord, die der VfB anführt. Im Falle eines Abbruchs wäre der VfB nach der Quotientenregelung (Punkte pro Spiel) aufgestiegen. Nicht nur deshalb bleibt der Klub aus der Hansestadt erster Ansprechpartner für Hobsch.

So oder so zeichnet sich ab, dass der Weg des Angreifers in die 3. Liga führt. Ähnliches gilt für weitere Leistungsträger des VfB, wie etwa Yannik Deichmann.

In Chemnitz hat man zwar in Philipp Hosiner einen Torjäger, der noch bis 2021 gebunden ist. Nach aktuell 16 Saisontreffern ließe sich der Österreicher aber sicher auch gut zu Geld machen. Der Vertrag von Back-Up Dejan Bozic läuft indes aus.