FC Ingolstadt: Henke gibt den Mahner

Schanzer-Spiel braucht "Kontrolle und Sicherheit"

Michael Henke beim FCI

Michael Henke fordert unter anderem mehr defensive Stabilität. ©Imago images/Stefan Boesl

15 Spieltage gespielt – Tabellenplatz zwei: Der FC Ingolstadt liegt in der Mission Wiederaufstieg auf Kurs. Angesichts vierer Siege in den letzten fünf Spielen stimmt vor allem die Form bei den Schanzern, die ihre Offensivstärke vom Saisonstart wieder aufleben lassen. Mindestens drei Tore erzielte der FCI in jeder der letzten drei Partien.

Die Stimmung an der Schanz sollte also eine positive sein – allerdings hat Ingolstadt auch gelernt. Bereits nach dem Saisonstart mit vier Siegen aus den ersten fünf Spielen war die Saibene-Elf auf einem Höhenflug, was folgte, waren jedoch fünf Begegnungen ohne Sieg und die Erkenntnis, dass es ohne den Kampf in Liga drei nicht geht.

Dementsprechend gibt auch Sportdirektor Michael Henke trotz der aktuell rosigen Situation den Mahner. „Wir müssen noch stabiler in der Abwehr werden, auch wenn wir uns da schon verbessert haben“, antwortet er im Kicker (Ausgabe vom 18. November 2019) auf die Frage, was seiner Mannschaft zu einem Spitzenteam noch fehle. „Auch in der Offensive gibt es viele Chancen, die wir noch besser nutzen können“, konstatiert Henke.

Mehr Reife fordert er von der Mannschaft, „Kontrolle und Sicherheit“, solle das FCI-Spiel kennzeichnen. Die Marschrichtung deckt sich mit der von Trainer Jeff Saibene, der defensiv wenig zulassen will. Allerdings bestachen bereits Saibenes vorherige Mannschaften wie Arminia Bielefeld oder der FC St. Gallen eher durch Offensivfußball, als durch defensive Ordnung.

Kommender Gegner mit Parallelen

Demnach gilt es, die richtige Balance zu finden, was Ingolstadt zuletzt immer besser gelang – auch durch die kluge Interpretation der Positionen wie etwa von Marcel Gaus der des linken Mittelfeldspielers.

Im kommenden Auswärtsspiel geht es nun gegen Waldhof Mannheim, der mit gänzlich anderen Ambitionen in die Saison gestartet war, allerdings nur sechs Punkte hinter den Schanzern liegt. Nur drei Spiele verlor der SVW bisher – also genauso viele wie der FC Ingolstadt.

Interessanterweise weist die Saison der Mannheimer Parallelen zu der des FCI auf. So startete die Trares-Elf stark, hatte dann allerdings eine Leistungsdelle, die allerdings später kam als die der Schanzer, dafür bis zum vorletzten Spiel anhielt. Die letzte Begegnung gewann der Waldhof mit 3:0, zeigte sich dabei defensiv stabil und offensiv effektiv – der FC Ingolstadt dürfte genau hingeschaut haben.

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