FC Ingolstadt: Kein schnelles Schröck-Comeback

Jahr 2020 für Abwehrmann gelaufen

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 08.12.2020 | 09:16
Tomas Oral beim FC Ingolstadt

Wie ersetzt Thomas Oral den Ausfall Schröcks? ©Imago images/Stefan Bösl

Bei der Besetzung seiner Innenverteidigung musste FCI-Coach Tomas Oral zuletzt improvisieren. Nicht nur Björn Paulsen fiel aus, auch Tobias Schröck stand kurzfristig nicht zur Verfügung und reihte sich so in die lange Liste von verletzten Defensivakteuren ein.

Im Lazarett wird Schröck nach seiner Blinddarm-Operation auch noch eine Weile bleiben, wie Sportdirektor Michael Henke dem Donaukurier verriet: „Die OP ist gut verlaufen. Aber mit drei bis vier Wochen Pause müssen wir rechnen. Deswegen wird es vor Weihnachten nichts mehr mit seiner Rückkehr.“ Das heißt: Schröck fehlt bei den noch zwei anstehenden Spielen in diesem Jahr gegen Hansa Rostock und den 1. FC Saarbrücken.

Chance für Antonitsch?

Zuletzt gegen den VfB Lübeck wurde das verletzte Innenverteidiger-Duo Paulsen/Schröck von Nico Antonitsch und Thomas Keller vertreten. Da bei Paulsen Hoffnung auf eine schnellere Rückkehr besteht, liegt die Schröck-Vertretung also bei Antonitsch oder Keller – wobei ersterer zuletzt einen besseren Eindruck in der Abwehr hinterließ als Keller, der in der laufenden Saison fast ausschließlich im defensiven Mittelfeld eingesetzt wurde und dort seine Aufgaben solide löste.

Das macht Keller wiederum zum Anwärter, das zentrale Mittelfeld zu stabilisieren, was gegen Rostock und Saarbrücken nötig ist. Jedenfalls liegen die Kogge (1,57) sowie der FCS (1,79) im oberen Liga-Drittel, wenn es um die Anzahl an erzielten Toren pro Spiel geht. Der FCI wiederum kassierte in jeder der letzten drei Begegnung mindestens ein Gegentor.