FC Ingolstadt: Kein Trainingslager, keine Transfers

Geldsegen aus Nachwuchsförderung

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Montag, 24.08.2020 | 09:45
Michael Henke vom FC Ingolstadt

Sportchef Michael Henke hält den aktuellen Kader für stark genug. ©Imago images/pmk

Update 11:50 Uhr:
Letztlich gibt es auch noch gute Nachrichten für den FC Ingolstadt: Aus dem Nachwuchsfördertopf erhält der FCI dank der vielen Einsätze seiner Youngster um Fatih Kaya und Thomas Keller 245.000€. Nur drei Teams erhalten mehr, an der Spitze liegt der MSV Duisburg mit 348.000€. Ein Gesamtranking veröffentlicht der DFB in diesem Jahr auf Wunsch der Vereine nicht.

Der ursprüngliche Artikel von 9:45 Uhr:
Der FC Ingolstadt muss ohne Trainingslager die weitere Saisonvorbereitung absolvieren. Nicht nur das: ein komplettes Mannschaftstraining ist momentan nicht möglich. Durch positive Corona-Tests im Team das ein Teil des Kaders keinen Kontakt mit dem Rest haben.

Bis Dienstag findet nun ausschließlich Individualtraining statt, dann wird erneut getestet. Der Trainingsausfall ist nicht das einzige, das hakt in diesem Sommer. Auch auf dem Transfermarkt herrscht bislang Ebbe für den FCI.

Nur fitte Neuzugänge?

Hier beruhigt Sportchef Michael Henke aber im „Donaukurier„: „Wir sind uns mit einigen Spielern einig, aber es fehlt noch an der Zustimmung der Vereine. Wir lassen uns Zeit, weil wir darauf bauen, wirklich gute Spieler zu holen. Wir werden auf dem Transfermarkt nur wenig machen, aber das, was wir machen, muss sitzen.“

Die Eingespieltheit soll der Trumpf der „Schanzer“ werden, wenn es am 1. Spieltag gegen den KFC Uerdingen geht, ein Klub, der sich schon sehr rege mit Neuzugängen versehen hat und dazu in der Vorbereitung unter anderem mit einem Sieg gegen Schalke auffiel.

Größer könnten die Gegensätze nicht sein, doch bis zum Saisonstart vergeht noch viel Zeit. Zeit, die genügen muss, um Neuzugänge zu integrieren. Wie Henkes Aussage vermuten lässt, stehen die anvisierten Verstärkungen aktuell in Lohn und Brot, was auch bedeutet, dass sie wahrscheinlich im Training sind. Zumindest in der Fitness sollten die Neuen, so sie denn kommen, keinen Nachteil haben.