FC Ingolstadt: Saibene verspricht Offensive

Hohes Pressing als Taktik

Jeff Saibene vom FC Ingolstadt

Jeff Saibene wird erstmals in der 3. Liga als Trainer arbeiten. ©Imago images/Eibner

Bei seiner offiziellen Vorstellung als neuer Trainer des FC Ingolstadt ließ Jeff Saibene keine Zweifel daran aufkommen, dass er mit den „Schanzern“ offensiven Fußball spielen lassen möchte.

„Ich setze auf hohes Pressing und mutigen Fußball, daran werden wir arbeiten“, setzte der Luxemburger gleich den Ton für den heute startenden Sommerfahrplan. Gleichzeitig sei er sich bewusst, dass die 3. Liga eine sehr schwere Aufgabe sei.

Konkret formulierte der 50-Jährige die sportlichen Ziele zwar nicht, gab nur an, eine gute Rolle spielen zu wollen. Der Aufstieg ist aber als Vorgabe wohl kaum zu leugnen.

Risiko mit Bedacht?

Wie konsequent sich letztlich das hohe Anlaufen des Gegners in der Praxis umsetzen lässt, wird eine spannende Frage. Denn in der auch gerne als „Umschaltliga“ bezeichneten 3. Liga wird oft der lange Ball aus der eigenen Abwehr gewählt. Hohes Pressing läuft so schnell ins Leere.

Der KSC und der VfL Osnabrück stiegen vor allem auf Grund ihrer guten Ordnung in der Defensive auf, gepaart mit Qualität im Angriff. Dass eine fast bedingungslose Offensive auch zum Erfolg führt, demonstrierte auf der Gegenseite der SV Wehen Wiesbaden. Allerdings brauchten die Hessen auch zwei Jahre und die Relegation, um mit dieser Taktik in die 2. Bundesliga zurückzukehren.

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