FC Ingolstadt: Wieder mehr Alternativen

Verletzte & gesperrte Spieler sind zurück

Jeff Saibene an der Seitenlinie

Hat gegen Münster die Qual der Wahl: FCI-Trainer Jeff Saibene. ©Imago images/Stefan Boesl

Der FC Ingolstadt verfügt – die aus der eigenen Jugend oder der zweiten Mannschaft nachgerückten Spieler mitgezählt – über einen 26 Mann starken Kader und dennoch wurden die Alternativen zuletzt teilweise rar. Schuld daran waren Verletzungen oder Sperren, weshalb Trainer Jeff Saibene vor allem in der Defensive improvisieren musste.

Setzt Saibene auf Bewährtes?

Davon kann aktuell allerdings keine Rede sein. Marcel Gaus und Peter Kurzweg, die zuletzt gesperrt fehlten, stehen gegen Münster wieder zur Verfügung und auch das Lazarett lichtet sich. Bis auf Agyemang Diawusie und Patrick Sussek waren alle Schanzer im Training. Einzig fraglich ist davon noch Tobias Schröck, bei dem sich kurzfristig entscheidet, ob er wieder mitwirken kann.

Coach Saibene sprach deshalb auf der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel von einer „Luxussituation“. Die Formulierung legt durchaus nahe, dass es zu einigen personellen Wechseln kommen könnte, allerdings legte Saibene nach: „Grundsätzlich bin ich aber ein Fan davon, wenn sich ein Team in einer Formation einspielen kann.“

Veränderungen in der Abwehr?

Allzu viele Veränderungen wird es also im Vergleich zum 1:1 gegen Chemnitz wohl nicht geben – zumindest in der Offensive. Defensiv würde durchaus die Hereinnahme von Abwehrchef Björn Paulsen, der seine Verletzung auskuriert hat und zuletzt bereits wieder auf der Bank saß, Sinn machen. Schafft es Schröck nicht bis zum Spiel am Samstag, könnte auch Thomas Keller wieder eine Chance erhalten. Das Duo Keller/Paulsen verteidigte in dieser Saison fünfmal zusammen, allerdings gab es dabei acht Gegentore.

Spannend wird zu beobachten sein, ob Saibene auf der linken defensiven Außenbahn erneut Youngster Gordon Büch das Vertrauen schenkt oder mit Peter Kurzweg die erfahrenere Alternative bringt. Auf der gegenüberliegenden Seite ergibt sich die umgekehrte Situation. Michael Heinloth hat seinen Platz sicher, Frederic Ananou allerdings holte sich nach seiner Verletzung in den letzten Wochen Spielpraxis bei der zweiten Mannschaft der Schanzer und könnte schon bald wieder zu einer Option für Saibene werden.

Die personelle „Luxussituation“ beim FCI ist vor dem Duell mit Preußen Münster also tatsächlich vorhanden, zumal in der Offensive mit Maximilian Beister oder Maximilian Wolfram zwei Kicker mit Startelf-Potential draußen saßen. Die Hereinnahme Wolframs könnte sich gegen Münster durchaus lohnen: In drei Spielen gegen die Adlerträger erzielte er zwei Treffer.

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