Hachinger fokussiert auf Verbandspokal

Schwabl fordert "bestmögliche Einstellung"

Manfred Schwabl blickt auf das Spiel

Konzentrierter Blick voraus: Schwabls Unterhachinger müssen am Mittwoch im Pokal ran. ©Imago/foto2press

Mit 2:1 gewann der Bayernliga-Aufsteiger ATSV Erlangen am vergangenen Wochenende gegen die DJK Bamberg und feierte damit seinen zweiten Sieg in Folge. Was das mit der SpVgg Unterhaching zu tun hat? Die Erlanger sind der nächste Gegner der Schromm-Truppe im Landespokal.

Genauso wichtig wie jedes Liga-Spiel. (Präsident Schwabl über die kommende Partie)

Dabei wollen die Hachinger trotz ihrer klaren Favoritenstellung keinen Schlendrian aufkommen lassen. „Da will ich keine Diskussionen, das ist genauso wichtig wie jedes Liga-Spiel“, wird Präsident Manfred Schwabl bei OVB online zitiert. Unterhaching müsse „mit der bestmöglichen Elf und der bestmöglichen Einstellung in dieses Spiel“.

Wer beginnt in der Spitze – darf Krauß ran?

Mit der besten Elf in die Partie – dann müsste Unterhaching so auflaufen, wie im letzten Ligaspiel gegen Preußen Münster. Änderungen sind aber dennoch zu erwarten. Um gegen sicherlich defensiv eingestellte Gegner mehr Zug zum Tor zu entwickeln, wäre die Hereinnahme eines zweiten Stürmers sinnvoll. „Bomber“ Stefan Schimmer oder Dominik Widemann drängen sich auf.

Außerdem ganz nah dran an der Startelf ist Thomas Hagn, der einen offensiven linken Außenverteidiger geben könnte. Die Minuten im Pokal für seine Weiterentwicklung brauchen würde eigentlich Maximilian Krauß, der bereits in der vorherigen Pokalrunde gegen Wacker Burghausen startete. Ob er jedoch erneut den Vorzug erhält und damit Luca Marseiller oder Finn Porath eine Pause bekommen, ist angesichts der jüngsten Ansagen von Schwabl fraglich.

Halbinale gegen 1860 winkt

Gewarnt sind die Münchner Vorstädter jedenfalls, gegen Burghausen kam Unterhaching nur hauchdünn im Elfmeterschießen in die nächste Runde. Dass ein Weiterkommen im Verbandspokal allerdings nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich reizvoll ist, macht Schwabl nochmal deutlich: „Der Toto-Pokal hat jetzt Priorität, weil unser Verein Großes vorhat und jede Einnahme gut brauchen kann“, so der Präsident.

Im Halbfinale würde dann der TSV 1860 München warten, vorausgesetzt dieser gewinnt sein Pokalspiel gegen Buchbach. Beim jüngsten Derby war der Hachinger Sportpark ausverkauft. Die Einnahmen, falls es erneut zum Aufeinandertreffen der Vorstädter mit den Giesingern kommt, würde die SpVgg sicherlich gerne mitnehmen. Davon abgesehen, dass die Partie auch sportlich reizvoll für Spieler und Fans ist.

Schon Mitglied beim offiziellen 3.Liga-Sponsor bwin? Jetzt anmelden & bis zu 100€ Willkommensbonus kassieren!