SpVgg Unterhaching: Ausgelaugt und weiter ungefährlich

Schromm spricht von "ganz extremer Phase"

Claus Schromm als Trainer der SpVgg Unterhaching

Muss auch in Münster improvisieren: SpVgg-Trainer Claus Schromm. ©Imago/foto2press

Die Rückrunde ist für die SpVgg Unterhaching weiterhin eine zum Vergessen. Beim 0:0 gegen Energie Cottbus am gestrigen Mittwoch gelang der Mannschaft von Trainer Claus Schromm zum dritten Mal in Folge kein Treffer, insgesamt stehen lediglich drei Tore nach der Winterpause zu Buche.

Dabei stand die Rückserie für die Münchner Vorstädter von Anfang an unter keinem guten Stern. Aufgrund der Spielabsagen der Hachinger Partien direkt nach der Winterpause gegen Aalen und Cottbus fand die SpVgg nie ihren Rhythmus, startete mit Niederlagen gegen Hansa Rostock, Wehen Wiesbaden und Eintracht Braunschweig in die Rückrunde.

Duell der Torlosen

Durch die Spielabsagen und die damit verbundenen Nachholspiele bestreitet Unterhaching nun bereits die dritte Englische Woche nach der Winterpause, was die Münchner Vorstädter schlaucht. Trainer Claus Schromm sprach nach der gestrigen Partie am MagentaSport-Mikrofon von einer „ganz extremen Phase“, seine Mannschaft könne nur noch spielen und regenerieren, für Training sei wenig Zeit.

Konkret ist am heutigen Donnerstag sowie am morgigen Freitag jeweils eine Trainingseinheit angesetzt, bevor Unterhaching bereits am Samstag wieder ran muss. Dann gastiert die Schromm-Elf in Münster.

Die Preußen haben derweil zwar einen weitaus weniger straffen Spielplan, dafür aber ganz ähnliche Probleme wie die SpVgg. In den letzten drei Partien gingen die Münsteraner ohne eigenen Treffer vom Platz – ein Offensivfeuerwerk ist im Preußenstadion also wahrlich nicht zu erwarten.

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